Rettungsversuch der CSU für die Werkbundsiedlung #
Juli 2008 Diese Woche will der Bauausschuss des Stadtrats nochmal über den Entwurf des japanischen Star-Architekten Kazunari Sakamoto für die Werkbundsiedlung diskutieren. Auf dem Kasernengelände der Luitpold Kaserne südlich des Ackermannbogens sollten 24 futuristische, schlanke Wohntürme mit großzügiger Grünanlage gebaut werden. Das Projekt ist aber im Herbst 2007 wegen zu hoher Kosten und ungünstigem Energiebilanz der schlanken Häuser gescheitert. Mit weniger Sozialwohnungen und teureren Wohnungen will jetzt die CSU das Projekt retten! SZ vom 13.07.2008 SZ im Internet
Update#
Für das Gelände der Prinz Luitpold Kaserne soll wohl kein eigner Architektur-Wettbewerb mehr ausgeschrieben werden. Die Prinz Luitpold Kaserne soll zusammen mit dem Gelände zwischen Hess und Dachauerstrasse bebaut werden. In diesem Bereich sollen über 1000 neue Wohnungen enstehen.Sakamoto-Entwurf für Werkbundsiedlung gescheitert#
Der Stadtrat hat den städtebaulichen Entwurf des japanischen Architekten Kazunari Sakamoto für die Werkbundsiedlung Wiesenfeld gegenüber des Ackermannbogens abgelehnt. Die Mehrheit aus Rot-Grün bemängelte, dass das der Sakamoto Entwurf aus 24 freistehende Häuser mit Höhen von vier, acht und elf Stockwerken zu teuer sei und zu wenig zu wenig ökologisch sei.
Vorhaben gestoppt #
Aufgrund einer ablehnenden Entscheidung des Münchner Stadtrats am 4. Oktober 2007 wird auf dem Gelände der ehemaligen Luitpoldkaserne keine Werkbundsiedlung entstehen. www.werkbundsiedlung-wiesenfeld.de
zeigt den Stand bei Abbruch des Vorhabens.
Bilder:#
Auf dem Gelände der ehemaligen Luitpold Kaserne an der Infanteriestraße Ecke Schwere-Reiter-Strasse gegenüber des Ackermannbogen sollten nach den Entwürfen des japanischen Architekten Kazunari Sakamoto die "Werkbundsiedlung Wiesenfeld" entstehen. Das Vorzeigeprojekt sollte aus einer Vielzahl schmaler Hochhäuser bestehen. Die Realsierung ist aber an der schlechten Energieeffizienz (notwendige maximale Wärrmedämmung im Sozialen Wohnungsbau konnte nicht eingehalten werden) der schmalen Punkthäuser und den hohen Baukosten gescheitern.
Der Werkbund der seine Anfänge in München nahm wird sich aus den Planungen zurückziehen. Somit wird man wohl auch einen neuen Namen suchen müßen..
Zum Weiterlesen:#
- Türme werden zu teuer (SZ vom 4. April 07) SZ im Internet
- Rot-Grün kippt Werkbundsiedlung SZ vom 25.09.07 SZ im Internet
- Werkbundsiedlung: Letzte und historische Chance! SZ vom 13.07.2008 SZ im Internet
- Standbild beim Abbruch des Vorhabens auf www.werkbundsiedlung-wiesenfeld.de
- Bebauungsplaene