Utopie2015

Musik – Bilder – Radio: Multimedia vernetzt#

Paul ist 17, er hat in diesem Jahr die Realschule abgeschlossen, spielt in einer Band „Crash“ im schallisolierten Gruppenraum in der Tiefgarage des NachbarschaftsTreffs. Er will Tontechniker werden. Im Physikunterricht haben sie in einem Kurs den Umgang mit Mikrofonen, Digitalkameras und GPS-Geräten geübt. Diese hatte sich der Lehrer in der LeihStation des NachbarschaftsBüros ausgeliehen. Dafür musste er sich nur der Online-Datenbank einloggen und die Geräte für die Zeit der Projektarbeit reservieren, die Bedienungsanleitung die von allen Nutzern weiterentwickelte Unterrichtsmaterial sind im Preis der Ausleihgebühr enthalten.
Genügend Anwendungsbeispiele gibt es auch schon im Online-Portal des Quartiers und verlinkt auf der Seite der Schule. Dieses Thema hat Paul nicht mehr losgelassen, er sitzt jetzt jeden Montag von 18-22 Uhr in der Medienwerkstatt des NachbarschaftsTreffs, hier gibt es die aktuellste Software zum bearbeiten von Filmen, Musik und Grafiken. Außerdem hat er hier ein paar schnellere Computer und einen großen Flatscreen zur Verfügung, mit der Glasfaserleitung kommt er schnell ins Internet. Paul hat sich in den Betreuungsplan der Medienwerkstatt eingetragen, deshalb darf er diese umsonst nutzen, wenn er gleichzeitig den Raum als Internetcafe öffnet und den Besuchern die Benutzungsgebühr abverlangt, die für die Kostendeckung hier benötigt werden. Ab und zu hilft er den oft älteren Internetcafegästen. Direkt nach der Schule hat er halbes Jahr in der Quartiersredaktion mitgearbeitet, die jede Woche eine Story von Quartiersreporten in der Form eines Artikels mit eines MP3-Reportage oder einem Flash-Film erarbeitet haben. Kleine Videofilme hat er da schön öfter produziert und ins Quartiersportal ins Internet gestellt. Ideen für Reportagen gibt es in dem lebendigen Stadtviertel genug.
Aber nach dem letzten Kultursommer mit 10 Veranstaltungen an einem Wochenende ist es ihm zuviel geworden Jetzt hat ein neues Ziel: Die erste Blueray-Scheibe seiner Band „Crash“. Zurzeit hapert es noch an den Videosequenzen, die passen noch nicht optimal zum Ton. Er will heute seine Beta-Version fertig bekommen.
Morgen am Dienstag kann er den Raum nicht nutzen. Tagsüber hat ein Architekturbüro die Medienwerkstatt für eine Videokonferenz mit Barcelona im Online-Raumbuchungssystem gebucht. Am Abend ist der Raum von Gerd für die Redaktionssitzung geblockt. Gerd und Beate, das Kernredaktionsteam, planen eine neue Serie: Interviews mit interessanten Leuten im Quartier. Paul weiß noch nicht, dass seine Band auch auf dem Spickzettel steht.

Da geht schon was!#

Ergänzen Sie die Geschichten um die Realität: Von wegen Utopie:
  • Dort läuft zu dem Thema schon etwas im Stadtteil
  • „Wir suchen noch jemanden zum mitmachen“
  • „Woanders geht das so“
  • „Das Problem sollte bedacht werden“.

Zum Weiterlesen#

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« This page (revision-7) was last changed on 01-Apr-2010 11:39 by Martin Ottensmann