Utopie 2015

Gemeinsam schlau werden#

Pierre(47) liest gerne, er interessiert sich für Vieles. Weil er voll berufstätig ist. und seine Familie ihn einspannt, hat er nicht die Zeit sich in so viele Themen einzulesen, wie ihn interessieren. Früher hat er öfters einmal Fachvorträge besucht. Sein Deutsch als frankophiler Belgier ist zwar recht gut, aber diese Vorträge kippen ihm zu oft vom deutschen ins fachchinesisch. Außerdem würde er gerne ab und zu auch selbst referieren, z.B. seine neuen Erkenntnissen zum Thema „Gewaltprävention in Schulen“.
Er hat mit seiner Frau Christine vereinbart, abwechselnd einmal die Woche einen „freien Abend“ zu bekommen. Diesen möchte er Nutzen neue Leute im Quartier kennenzulernen. Nebenan wohnt Lena, sie ist eine 16-jährige Gymnasiastin. Sie interessiert das Thema von Pierre, gleichzeitig möchte sie gerne üben Referate zu halten und zeigt Interesse. Ihr Thema wäre „Biotope in der Großstadt“. Sie hat sich in der Online-Bibliothek im Intranet des Quartiersvereins schon mehrer DVD’s ausgeliehen und hat entdeckt, dass dort einige Fachbücher für mögliche Referate angeboten werden.

Ich leih' Dir was...#

In dieser Online-Datenbank stehen über 5.000 Medien wie Bücher, Musik-CD’s und Filme auf DVD, Blueray und im Video-Kassette-Format, die im Besitz der Mitglieder im Quartiersverein sind, und die sie kostenlos (aber nicht umsonst…) an Vereinsmitglieder im Quartier verleihen würden.

Pierre entschließt sich dem Quartiersverein beizutreten, sich auf der Online-Plattform anzumelden und 50 seiner Bücher dort im einzutragen, auf die er ab und an für 4 Wochen verzichten kann, aber die ihm zu wertvoll sind, um sie zu verschenken. Gleichzeitig inseriert im Quartiersportal seine Idee „Lesezirkel für Fachvorträge“. Das Portal wird jede Woche von über 2.000 Leuten besucht, da werden doch ein paar Mitstreiter zu finden sein.

Inserieren und warten auf "Mitstreiter"#

Wenn noch 2 Weitere dazukommen wollen Lena und Pierre ihre Vortragsreihe starten, und hoffen dabei auf noch mehr Zulauf. Dazu hängt er auch noch einen Zettel im NachbarschaftsTreff auf, dort will er für das Treffen einen kleinen Raum anmieten.
Im NachbarschaftsBüro nebenan trifft er Heike(66), sie arbeitet hier ehrenamtlich 4 Stunden die Woche, findet seine Idee klasse und will die Ohren offen halten und eventuell in der Quartierszeitung Ackermannbote einen kleinen Artikel dazu schreiben.

Da geht schon was!#

Ergänzen Sie die Geschichten um die Realität: Von wegen Utopie:
  • Dort läuft zu dem Thema schon etwas im Stadtteil
  • „Wir suchen noch jemanden zum mitmachen“
  • „Woanders geht das so“
  • „Das Problem sollte bedacht werden“.

Online-Diskussion#

In der Geschichte sind einige Ideen enthalten, wie die 5.000 Artikel in einer Online-Datenbank, oder die Hoffnung, das das Quartiersportal von 2.000 mal in der Woche besucht wird. Zur Zeit sind dies nur 400-500 auf ackermannbogen.de. Was ist Gut, was kann verbessert werden? Wie kommen wir alle Akiven im Quartier ihre Sachen für die Bewohner hier kurz anzukündigen und darüber zu berichten? Online-Forum zum Thema Utopie

Zum Weiterlesen#

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