Die FDP-Stadtratsfraktion regt neue U-Bahn-Linie zwischen Hohenzollernplatz (U2) und Westfriedhof (U1) an um die Neubauprojekte am Leonrodplatz und am Ackermannbogen anzubinden.
Geplant wären dann die beiden beiden neuen Haltepunkte:
- Neues Olympiadorf/Dachauer Straße
- Schwere-Reiter-Straße/Ackermannbogen
Die Kosten für den Neubau könnten laut FDP-Vorschlag bei der Olympiabewerbung berücksichtigt werden.
Ferner sollte laut FDP geprüft werden, ob eine Ringverbindung praktikabel und sinnvoll wäre:
Die U-Bahn könnte vom Sendlinger Tor und Hauptbahnhof über Königsplatz, Theresienstraße, Josephsplatz, Hohenzollernplatz, Schwere-Reiter-Straße/Ackermannbogen, Neues Olympiadorf/Dachauer Straße, Westfriedhof, Gern, Rotkreuzplatz, Mailingerstraße, Stiglmaierplatz und dann wieder Hauptbahnhof und Sendlinger Tor verkehren. Genauso könnte die U-Bahn in der Gegenrichtung vom Sendlinger Tor und Hauptbahnhof über Stiglmaierplatz, Mailingerstraße, Rotkreuzplatz, Gern, Westfriedhof, Neues Olympiadorf/Dachauerstraße, Schwere-Reiter-Straße/Ackermannbogen, Hohenzollernplatz, Josephsplatz, Theresienstraße, Königsplatz und dann wieder Hauptbahnhof und Sendlingertor fahren.
Begründung:
Das neue Olympische Dorf soll auf den Bundeswehrgelände am Rande des Olympiaparks und der Dachauer Straße liegen.
Presseberichten zufolge, will der Freistaat sein Strafjustizzentrum von der Nymphenburger Straße an die Schwere-Reiter-Straße/Dachauer Straße verlegen. Außerdem wird in den nächsten Jahren das Gelände der ehemaligen Werkbundsiedlung (Schwere-Reiter-Straße/Dachauer Straße) bebaut. Zudem soll nach aktuellen Planungen die gesamte Siedlung des Ackermannbogens nur über eine Bus- und Straßenbahnanbindung verfügen.
Bereits heute sind die Straßenbahnlinien 20/21 entlang der Dachauer Straße spätestens ab Haltepunkt Lothstraße (durch die Fachhochschule) stark belastet und zeitweise sogar überlastet. Wie diese Straßenbahn die weiteren Verkehre aufnehmen soll, ist höchst fraglich. Eine deutliche Verdichtung des Taktes (z.B. auf 2 Minuten) würde andererseits zu erheblichen Problemen mit dem Individualverkehr führen und Kreuzungen wie Leonrodplatz und Stiglmaierplatz lahmlegen.
Eine Verbindung des U-Bahnnetzes zwischen Westfriedhof und Hohenzollernplatz würde ein hohes Fahrgastvolumen bedienen können. Die Vernetzungsqualität der Münchner U-Bahnen würde bedeutend erhöht.
Zum Weiterlesen:
- Pressemeldung der FDP München >>anschauen
- Stadtrats-Antrag zum Thema als doc
- Abendzeitung berichtet AZ online
- Diskussion zum FDP Vorschlag im Eisenbahnforum