Aktuelles#

Im Feburar 2010 wurden einige Bäume im Stadtwald gefällt, u.a. eine mächtige alte Kirsche.

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Update#

Legitimer Protest oder Sachbeschädigung?
GRÜNE ACHSE HA-HA-HA BETON UND ASPHALT SIND JETZT DA! Mit dieser Parole wurde die neuen Betonstufen vor dem 5-Meter Radweg durch den Stadtwald bemalt. Im Herbst 2008 wurde die Parole wieder entfernt.
Diskussion zum Thema

Zwischen Saarstr und Speisecafe Rigoletto haben jetzt die Bauarbeiten im zukünftigen Stadtwald begonnen. Bis zum Herbst ensteht ein über 5 Meter breiter geteerter Fahrrad- und Fußweg. Der Weg endet vorerst kurz hinter dem Rigoletto am Übergang zur Großen Wiese im Nichts. Um das unterschiedliche Gelände-Niveau auszugleichen werden südlich des Speisecafes eine ca 1m hohe Betonmauer mit Sitzgruppen geschaffen. Die ursprünglich geplante Fahrradrampe wird dagegen nicht realisiert.

Bilder:#

Eine Vielzahl der bestehenden Bäume und Gebüsche muss für die neue Wegverbindung gefällt werden. Im Herbst sollen zahlreiche neue, kleinere Bäume als Ersatz gepflanzt werden. Die großen Ahorn, Linden und Kastanien können aber erhalten bleiben.

RAB Kinder fragen nach:#

Groß war der Schreck am Rosa-Aschenbrenner-Bogen, als vorletzte Woche die Bauzäune aufgestellt wurden: Viele der schönen alten Bäume sollten einem Rad- und Fußweg weichen, der die Verbindung zwischen Ackermannbogen und Schwabing herstellen soll. In diesem kleinen wäldchenähnlichen Anger hatten Tiere wie Fasane, Fuchs und Kaninchen ihr Zuhause gefunden.

Nachdem ein Baum nach dem anderen fiel wurden die anwohnenden Kinder aktiv: Miriam Rieder (9 Jahre) schrieb einen Brief an Stadtrat Jens Mühlhaus und sammelte viele, viele Unterschriften.

Jens Mühlhaus (Stadtrat), Frau Engel (Citytec), Herr Mesenich (Baureferat für Gartenbau) und Herr Knobloch (Gartenbaufirma Majunke) waren kurzfristig am Donnerstag (19.07.) zu einem Vor-Ort-Termin mit den Kindern des Viertels bereit.

Herr Mesenich, Herr Knobloch, Jens Mühlhaus, Frau Engel mit Kindern vom Rosa-Aschenbrenner-Bogen (von links nach rechts)

Sie gaben sich sehr viel Mühe, die Fragen aus dem Brief der Kinder zu beantworten. Bei der Wegführung des Radweges hatten sich die Planer schon Gedanken zu den kritischen Punkten gemacht.

Die Frage der Kinder: "Würde nicht ein 2 m breiter Kiesweg reichen, damit nicht so viel Gras und gesunde Bäume weg müssen? Die Hasen und Fasane sollen ja noch Unterschlupf finden können.", Die Begründung für den 5m breiten Asphalt beantworteten die Planer: Deutschlandweit sollen alle neuen Haupt-Fahrradwege 5 Meter breit angelegt werden. Da außerdem der Weg im Winter geräumt werden soll, muss er geteert werden. Der kleine Tümpel konnte nicht erhalten werden, da sonst der Radweg zu nah an die Wurzeln der fast 200 jährigen Linde gereicht hätte. Herr Mesenich versprach aber, das östlich der großen Wiese Versickerungsgräben für Regenwasser angelegt werden. In diesen Gräben wird nach großen Regenfällen das Wasser stehen bleiben.

Schon im Herbst 2007 wurde außerdem mit der Pflanzung von neuen Bäumen und Sträuchern entlang des Radweges begonnen.

Zum Weiterlesen

  • Radweg im Stadtwald bleibt weiterhin gesperrt: BA4 lehnt provisorische Öffnung der Strecke zum Olympiaparkab SZ 4.Dez 2008

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BebauungsplanStadtwald.pdf 368.4 kB 1 11-Jul-2007 11:22 Nicht angezeigt
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