Solarquartier Ackermannbogen #

Der Ackermannbogen wird grundsätzlich über das Fernwärmenetz der Stadtwerke München beheizt. Eigene Wärmequellen sind bis auf die Sonnenenergie nicht erlaubt. Dafür wird besonders im Quartier Nord-West (3. Bauabschnitt) und im Rosa-Aschen-Brenner-Bogen die Solarenergie intensiv genutzt. Die private Baugemeinschaft "Solarreihenhäuser WA 5" hat ein Passivhaus in Holz und Glas gebaut, das durch die großzügige Verglasung der Häuser auffällt. Das Haus ist mit einer Holzpellet-Heizung mit Fußbodenheizung und einer thermischen Solaranlage zur Warmwasserversorgung ausgestattet. Die Häuser sind nach innen und außen elektrosmogfrei isoliert.

Solare Nahwärme im Versuchsprojekt#

Die Stadtwerke München haben in einem Solaren Nahwärmeprojekt in einem Erdhügel zwischen der Ackermannstraße und der Elisabeth-Kohnstraße die Solarwärme der umliegenden Häuser zwischen gespeichert und beheizen damit 320 Wohnungen. Solarwaermeprojekt

Erdwärme wird als Solarenergie eingestüft#

Weil das Grundwasser im Ackermannbogen nördlich der Stadt mit 13 Grad eine überdurchschnittlich hohe Temperatur hat lohnt sich hier die Erdwärme über eine Wasserpumpe und einen Wärmetauschers zu nutzen. Das Nest Passivhaus im Ackermannbogen nutzt auch diese Energieform.

Photovoltaik - Strom aus Sonne#

Zusätzlich gibt es auf mehreren Dächern im Quartier Photovoltaik-Anlage auf den Dächern. So im Rosa-Aschenbrenner-Bogen auf 2 Häusern der wagnis eG (Rialto und Rigoletto) und auf dem Nest Passivhaus

Rolle der Stadtwerke München: Profit am Atomstrom und Ausstieg aus der Atomenergieversorgung bis 2025 #

  • Die Stadtwerke München wollen die Versorgung mit Strom in der Zukunft ohne Atomenergie gewehrleisten. Ab 2015 sollen alle privaten Haushalte, ab 2025 auch alle gewerblichen Kunden so versorgt werden. >>>
  • Stadtwerke München (SWM) verdienen 389 Millionen Euro durch Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerk Isar 2 und erhöhen gleichzeitig Preise für Endverbraucher >>Abendzeitung berichtet
  • Ökostrom der Stadtwerke ist ökologisch fragwürdig: Umweltverbände kritisieren den neuen Ökostrom-Tarif der Stadtwerke München und zweifeln am ökologischen Nutzen. >>SZ berichtet

Glasfaser: Ein Baustein für moderne Enegrieversorgung #

Mitte 2010 wurde begonnen im Ackermannbogen ein Glasfasernetz zu legen. Dies ist ein Baustein für verbesserte Kundenabrechnung und einen sparsammeren Energieverbrauch mit einem intelligenten Stromnetz. Glasfaser

Zum Weiterlesen#

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