Ackermannbogen in Schwabing #

Stadbezirk Nr. 4#

Der Stadtteil Schwabing-West ist ein Kunstprodukt der Stadtviertelreform von 1992 und alles andere als ein gewachsenes Viertel: Um die Zahl der Münchner Stadtteile zu reduzieren teilten die Verwaltungsfachleute einfach zwei andere Vierteln auf: Teile von Neuhausen und Milbertshofen wurden Schwabing-West zugeschlagen, der Stadtbezirk wuchs so um die vierfache Größe. Durch die Neubaugebiete am Ackermannbogen veränderte der Stadtteil auch seine interne Struktur: Junge Familien mit Kindern zogen in den Stadtteil der Singels und Senioren.

Schwabing-West ist der nördliche Nachbar der Maxvorstadt. Seine Grenze im Süden verläuft entlang der Loth- und Georgenstraße bis zur Dachauer Straße, die die Westgrenze bis zur Schwere-Reiter-Strasse bildet. Im Nord-Westen verläuft seine Grenze erst entlang der Schwere-Reiter-Strasse nach Osten und anschließend dem Bogen der Ackermannstrasse folgend bis zur Winzererstrasse; erst folgt sie dieser und anschließend der Lerchenauer Straße nach Norden bis zum Petuelring. Dieser ist die Nordgrenze des Bezirks, im Osten läuft sie dann entlang der Isolden-, Simmern-, Viktoria- und Friedrichstraße.

Historisch stark geprägt ist Schwabing-West von seinen vielen, teilweise in der Gründerzeit angelegten Plätzen: Kurfürstenplatz, Hohenzollernplatz, Bayernplatz, Scheidplatz, Pündterplatz, Kölner und Bonner Platz. Das Viertel um den Elisabethplatz, den Hohenzollernplatz und den Kurfürstenplatz ist es auch, das man mit dem Begriff Schwabing verbindet. Besonders sehenswert ist der vor allem der Elisabethplatz, der auch "kleiner Viktualienmarkt" genannt wird.

Zum Weiterlesen:

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