Busanbindung vom Quartier Thema auf den Mittwochstreffs#

  • Am 1. Juni 11 stellten 2 Mitarbeitern der MVG die Lösung für den Stadtbus 154 ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2011 vor. Der Bus soll schon ab Dezember 11 von der Schweren-Reiter-Straße über eine Baustraße bis zum kleinen Hügel an der Elisabeth-Kohn-Strasse seine Endhaltstelle anfahren. Von dort aus startet er den Weg über die Ackermannstraße zurück auf die Tour in die Stadt. Die nördlichen Haltestellen(Spiridon-Louis-Ring, Ackermannbogen) und Saarstraße werden dann nicht mehr angefahren. Über 60 Besucher waren nicht lange Zuhörer und stellten bei diesem emotionalen Thema oftmals Zwischenfragen und ihre eigenen Positionen in den Raum. Die MVG-Verteter wollen das Meinungsbild in die Verwaltungsvorlage für den Stadtrat einbringen. Eventuell kommt diese Lösung ja erst nach der Fertigstellung des 4. Bauabschnitts... Die Debatte im Quartier zum Bus geht weiter
  • Am 4. März 2008 diskutieren 56 Anwohner auf dem Mittwochstreff des ForumQuartiersentwicklung mit Vertreter des MVG (Münchner Verkehrsgesellschaft mbH) Möglichkeiten der Anbindung des Neubaugebiets an den öffentlichen Nahverkehrs. Dabei geht es nicht nur darum ob die Buslinie später durch das Viertel fährt und die Haltstelle südlich oder nördlich des Supermarkts ist. Die Frage 10 oder 20 Minutentakt, die Gewichtung der Anbindung zur U-Bahn und die Gestaltung der Übergangslösung wurden heiß debattiert.

Zur Diskussion gestellt:

Beschleunigung und doppelte U-Bahnanbindung für den Bus 154#

Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2007 hat die MVG die Buslinie 154 provisorisch rund um unser Quartier verlängert.

Mit Verabschiedung des Bauabschnitts IV ist bisher vorgesehen, den Bus ab 2010 vom Nordbad über die Schwere-Reiter- und Ackermannstraße kommend in die Elisabeth-Kohn-Str. einbiegen zu lassen. Nach einer Pause an der dortigen Endhaltestelle, mitten im Wohngebiet, soll er dann Richtung Süden durch den Stadtwald und die geplante Marktstraße wieder zur Schwere-Reiter-Str. und zum Nordbad zurückfahren. Entsprechende bauliche Maßnahmen, insbesondere die Errichtung einer speziellen Busfurt mit versenkbaren Bollern, werden zurzeit geprüft.

Bus154.jpg

Veränderte Ausgangslage
Mit der Verschiebung des Supermarktstandortes aus der Quartiersmitte heraus an die Schwere-Reiter-Straße macht die Schleife durch’s Quartier jedoch keinen Sinn mehr. Schlimmer noch, mit ihr und mit der umständlichen Umfahrung des Stadtarchivs am Nordbad, die mehr aus der Not heraus geboren als planerisch überzeugend ist, wird die Buslinie extrem langsam. Die Anbindung an den nächstgelegenen U-Bahnhof Josephsplatz ist mit 9 Minuten Fahrtzeit für die Mehrzahl der potenziellen Fahrgäste wenig attraktiv, denn in der gleichen Zeit ist man zu Fuß auch am Hohenzollernplatz. Mögliche Schnelltrasse

In einem informellen Gespräch mit der MVG entstand folgender Vorschlag: Von der Endstation Scheidplatz (U3) über Belgrad- und Karl-Theodor-Straße in die Ackermannstraße, die Ackermannstraße entlang und dann geradeaus weiter über Infanterie- und Görresstraße zum Josephsplatz (U2). Damit bietet der Bus nicht nur eine schnelle Anbindung an die U3, die beiden Gymnasien am Luitpoldpark und das Schwabinger Krankenhaus im Norden, sondern auch eine attraktive Verkehrsanbindung an die U2 und die Maxvorstadt mit Uni im Süden. Auch eine Weiterführung des Busses vom Scheidplatz über die Parzivalstraße (Kinderklinik) bis zur Leopoldstraße Richtung Norden und eine Alternativroute über die Elisabeth- und Winzererstraße (Karstadt) Richtung Süden wäre denkbar.

Entscheidend sind 2 Aspekte: Keine Schleife samt Endstation mitten im Wohngebiet, sondern eine zügige Umfahrung und schnelle U-Bahn-Anbindung in beide Richtungen.

Kurze Wegezeiten#

Mit gedachten 5 Haltestellen an der Ackermannstraße sind die Wegezeiten zur nächsten Busstation für alle Bewohner des Viertels extrem kurz, vor allem in Norden und Westen des Quartiers. Die Bewohner im Süden und Südosten werden vermutlich eh verstärkt die schon bestehende Ost-West-Verbindung an der Schwere-Reiter-Straße (Tram 12, Bus 53) oder die Tram 27 an der Schleißheimerstraße nutzen.

Auch für die Schüler der geplanten Hauptschule, die Mitarbeiter der Gewerbeflächen in unserem Quartier und natürlich unsere größer und damit mobiler werdenden Kinder bringt die neue Schnelltrasse enorme Vorteile mit sich!

Die nächsten Schritte#

Der Bezirksausschuss wird einen offiziellen Antrag auf Prüfung der vorgeschlagenen Schnelltrasse bei der MVG stellen. Dann ist die MVG gefordert, den Vorschlag zu prüfen und das Für und Wider abzuwägen. Dabei spielen natürlich auch die Kosten (Einsparung Busfurt, aber auch Verlängerung bis zum Scheidplatz) sowie die erwartete Entwicklung der Fahrgastzahlen eine wichtige Rolle. Bei Befürwortung der Schnelltrasse durch MVG und Bezirksausschuss müssen sich der Stadtrat und das Planungsreferat mit der neuen Streckenführung befassen, und dies am besten rechtzeitig vor Verabschiedung des Bebauungsplans für den Bauabschnitt IV. Und das heißt: Die Zeit drängt!

Damit diese Idee einer Schnelltrasse für unseren 154-er Bus Wirklichkeit wird, müssen wir alle etwas tun: Unterstützen Sie die Idee und schreiben Sie uns. Unsere Kinder werden es uns danken!

Im Onlineforum steht Busanbindung gleich an 3 Stellen im Fokus:#

Kontakt:#

Karin Heese
schnelltrasse154@gmx.de

Zum Weiterlesen#

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