Gustav Landauer, geboren am 7.4.1870 in Karlsruhe, ermordet von Freikorpssoldaten am 2.5.1919 in München

  • wurde am 7.4.1870 in Karlsruhe als Sohn jüdischer Eltern geboren,
  • studierte Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte,
  • arbeitete er als freischaffender Journalist und Vortragsreisender,
  • war verheiratet mit der Lyrikerin und Übersetzerin Hedwig Lachmann,
  • war ein politischer Schriftsteller, der dem Anarchismus nahe stand.
  • er übersetzte Proudhon und Kropotkin,
  • er schrieb Essays zur klassischen Literatur, Novellen und einen Roman.
  • Mit Bruno Wille und Fritz Mauthner gründete er 1892 die »Neue freie Volksbühne«,
  • Nach Aufforderung von Kurt Eisner 1918 Mitglied des Provisorischen Nationalrats der Bayerischen Republik,
  • war "Provisorischer Volksbeauftragter für Volksaufklärung" in der 1. Räterepublik.
  • Er wurde am 2.5.1919 in München von "weißen" Truppen ermordet, die Täter wurden nie zur Rechenschaft gezogen.

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