Die PG-Ökologie am Ackermannbogen hat sich über den Rückgang verschiedener Populationen, wie Spatzen oder Fledermäuse, Gedanken gemacht und ist dabei auf die seit 2008 fehlenden Gebäuderücksprünge aufmerksam geworden. Die abgerissenen Altbauten waren teilweise mit alten Wein- und Efeuranken bewachsen, die seit der Planierung nun fehlen und an den Neubauten haben noch nicht alle Gebäudebrüter ihre sicheren Nischen gefunden. Daher hat die PG-Ökologie einen Vorschlag zur Aufnahme in die Satzung des Bebauungsplan 1905e IV.Bauabschnitt eingebracht, der diesem Umstand bei der zukünftigen Bebauung mehr Gewichtung verleihen soll. Nicht zuletzt ist dieser Vorschlag auf das praktische Tun eines Grünspechts mit anschließendem Einzug einer Schwalbe und einer Spatzenfamilie zurückzuführen. Des einen Glück, des anderen Schadens. Warum also nicht an einem neuen Gebäude "Wohnungen für gefiederte Untermieter mit einplanen!

Die PG-Ökologie wird weiter zum Thema informieren:


  • Samstag 4. Februar 2012: 11:00 Uhr (Ersatztermin 11.2. um 11 Uhr) 2012 Aufhängen von Fledermausquartieren in Stadtwald und Reinigung der neuen Nistkästen am Ackermannbogen. Die 10 Fledermauskästen wurden von den LBV-Kids und weiteren Nachbarkindern in der Kreativgarage gebaut. Treffpunkt . Alicia Bilang mit der Naturkindergruppe ist dabei und Anton Vogel (LBV), bekannt vom MittwochsTreff im Mai 2010 >> Vortrag über die Gebäudebrüter.
  • Freitag 27. Januar 2012: 15:00 Uhr (Ersatztermin 3.2. um 15 Uhr)2012 Nistkastenpflege im Olympiapark mit der LBV-Naturkindergruppen Nistkästenleerung mit Herrn Leitmeier (LBV)Treffpunkt wie letztes Jahr: Südwestlicher Eingang zum Olympiapark (Ackermannstraße bei der Glasbrücke). Alicia Bilang mit der Naturkindergruppe ist dabei und interessierte Familien und Nachbarn aus dem Ackermannbogen sind herzlich eingeladen mitzumachen.
  • Mittwoch 05. Mai 2010: 20 h, MittwochsTreff-JourFixe des FORUM Quartiersentwicklung im Ackermannbogen e.V. im Gemeinschaftsraum Olymp, Elisabeth-Kohn-Straße 29, 80797 München. Thema u.a. heute: Gebäudebrüter und der Bebauungsplan 1905e IV.Bauabschnitt die PG-Ökologie lädt ein zum Thema Gebäudebrüter und Fledermäuse in der Stadt- Artenschutz an Gebäuden, ein Impulsvortrag von Sylvia Weber (LBV-Kreisgruppe München) und anschl. Diskussionseinführung von Anton Vogel (Gebäudebrüter), Eintritt frei,
  • Montag 12. April 2010: Vogelwelt im Klimawandel „Klimawandel“ – da denken wir an verdorrte Felder, an Überschwemmungen …, Dinge, die uns Menschen unmittelbar berühren. Dass der Klimawandel aber auch die Natur verändert, dass viele uns vertraute Arten, ja ganze Lebensräume aus unserer Landschaft verschwinden werden, geht in der Klimadiskussion oft unter. Der LBV möchte an den Vögeln als einer besonders markanten Artengruppe aufzeigen, welche Veränderungen der aufmerksame Beobachter bereits jetzt in unserer Natur erkennt und auf welche künftigen Herausforderungen sich der Naturschutz einstellen muss. Ort: Löwenbräukeller, Stiglmaierplatz, www.lbv-muenchen.de
  • Donnerstag 18. Februar bis 3. März 2010: Gebäudebrüter und Ihre Möglichkeiten Die Maxvorstädter informieren mittels einer Ausstellung in der U-Bahn-Galerie München im nördlichen Teil des Zwischengeschosses am U-Bahnhof Universität. In einer Ausstellung wird die Gefährdung von Gebäudebrütern durch die jüngere Bauentwicklung dokumentiert. >> Foto der Ausstellung

Förderung der Tierwelt rund um Haus und Garten In die Stadt gehören außer den Menschen auch Tiere und Pflanzen. Sie können dafür sorgen, dass Tiere einen geeigneten Lebensraum an Ihrem Haus und in Ihrem Garten zur Besiedelung vorfinden bzw. dieser erhalten bleibt. Beim Neubau können Sie Quartiermöglichkeiten schaffen, z. B. ruhige, dunkle Dachabteile mit Einflugöffnung, Spaltenquartiere hinter Holz- oder anderen Wandverkleidungen, Fledermausbretter und -steine und so genannte „Fledermausziegel“ anbringen. Spezielle Fledermauskästen gibt es im Fachhandel. Die Kästen werden einige Meter über der Erde an Bäumen aufgehängt und sollten für Hauskatzen und Marder nicht zugänglich sein. Die Wetter- und die Südseite (hier wird es zu warm) sind zu meiden. Vögel sind gern gesehene Gäste im Siedlungsbereich. Wer einen vielgestaltigen Lebensraum schafft, also ein Mosaik aus Gehölzen, Hecken, blütenreichen Wiesen, Krautsäumen, Altholzstapeln und wenn möglich auch Wasser fördert damit verschiedene Vogelarten. Kohl- und Blaumeisen, Kleiber und Star usw. werden durch Nistkästen begünstigt. Die Nistkästen sollten nicht längere Zeit der prallen Sonne ausgesetzt sein, am Besten nach Südosten oder Osten ausgerichtet und vor Störungen durch Marder oder Katze sicher sein. Alle Nistkästen sollten im Winter gesäubert und mit kochendem Wasser desinfiziert werden. Igel und Spitzmaus werden durch Totholz- oder Reisighaufen im Garten, in denen sie Unterschlupf finden, gefördert. Der Igel vertilgt große Mengen an Insekten und Schnecken. Auch Spitzmäuse fressen eine beträchtliche Zahl an Insekten, darunter viele Schadinsekten. Wildbienen freuen sich ebenfalls über einen strukturreichen Garten. Sie haben für die Bestäubung von Kulturpflanzen eine überragende Bedeutung. Durch Insektennisthölzer können sie gefördert werden. Schmetterlinge suchen zum Überwintern gerne geschützte Dachräume (diese gibt es fast nicht mehr am Ackermannbogen) oder Schuppen auf. Erkundigen Sie sich bei den Naturschutzverbänden vor Ort nach weitergehenden Informationen.


>>PG-Ökologie

Add new attachment

In order to upload a new attachment to this page, please use the following box to find the file, then click on “Upload”.
« This page (revision-17) was last changed on 20-Jan-2012 13:18 by Jenewein