Öffentliche Querrverbindung erst blockiert, jetzt entschleunigt#

Aktuelles
Der gesperrte Weg ist Bestandteil der öffentlichen Grünanlage! Auf dem Grundstück 472/422 vor Therese-Studer-Straße 21 ist im zugunsten der Landeshauptstadt München mit einem Geh- und Fahrtrecht eingetragen. Somit kann der Weg nicht einfach von Anwohnern gesperrt werden.

Privater oder öffentlicher Weg?

Der öffentliche Rad und Fußweg zwischen Therese-Studer-Strasse und Großer Wiese wurde in den letzten Wochen von den Anwohnern baulich erheblich verändert und zusätzlich mit eiem Schild Privatweg gekennzeichnet. Dadurch wird eine wichtige Querverbindung zwischen den einzelnen Bauabschnitten am Ackermannbogen blockiert. Insbesondere mit Fahrräder lässt sich diese Stelle nur mehr in langsamen Tempo passieren.

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Von vielen wurde diese Maßnahme besonders während der Bauphase als Schildbürgerstreich wahrgenommen, weil viele gerade diesen Weg nutzen, weil direkt im westlichen Anschluss der Weg über die große Wiese führt und die Therese-Studer-Straße in der ost-west-Richtung in Richtung Deidesheimer- und Winzererstraße führt.

Im Bebauungsplan ist dieser Abschnitt als Teil der Grünanlage mit Wegerecht gekennzeichnet. Eine zusätzliche Ost-West-Querung ist etwas südlicher angedacht worden (nördlich vom wagnis-Haus Rigoletto, bei der Zufahrt zum Rosa-Aschenbrenner-Bogen). Hier fehlt jedoch die Möglichkeit zur direkten Querung der Großen Wiese und der Anschluss nach Süden. Deshalb werden weiterhin die Passanten beide Wege nehmen.

Karin Hesse vom FORUM Quartiersentwicklung spekuliert in dem Artikel "Durchgang mit Hindernissen" (Ackermannbote 17, Seite 14) mit der theoretisch möglichen kompletten Einfriedung und Schließung des Weges für die Öffentlichkeit, weil ihr die Einträge zur Grunddienstbarkeit (für eine öffentliche Durchfahrung) nicht bekannt waren. Berühigte die Gemüter aber mit der Erkundung: WEG und Hausverwaltung bestätigten, dass dies nicht geplant sei und man hoffe, dass sich die Umbaumaßnahmen bewähren werden.

Direkter Anwohner: Gefahrensituation beseitigt.#

Jochen Winter von der Hausgemeinschaft Therese-Studer-Straße 21 begründet im (Ackermannbote 17, Seite 14) den Beweggrund für die Baumaßnahme. Egal ob Radfahrer, Skateboarder, Rollerfahrer oder der Transporter des Landschaftsgärtners der Nachbarschaft: Die Geschwindigkeit, die auf diesem unübersichtlichen Stück Weg gefahren wird, ist oftmals atemberaubend. Zu Wenige lassen Rücksicht walten und haben dabei fast schon Kinder und Erwachsene über den Haufen gefahren. Die bereits geschehenen Zusammenstöße von Radfahrern (mind. 1-2 Mal/Jahr) gingen bisher noch glimpflich aus....
Bitte der Hausbewohner an die Passanten: Leider müssen wir feststellen, dass viele Zeitgenossen sehr rücksichtslos mit den Anpfl anzungen umgehen. Daher die Bitte unserer Hausgemeinschaft an alle Ackermannbogener: Fahren Sie auch zu Ihrer eigenen Sicherheit an dieser Stelle vorsichtig und mit angemessener Geschwindigkeit – oder noch besser: Schieben Sie Ihr Fahrrad das kurze Stück! Und geben Sie den Pflanzen eine Chance, das nächste Jahr zu überstehen.

Ackermannbote (17. Ausgabe Seite 14)#


Da wo früher ein übersichtlicher Durchgangsweg war, ist jetzt eine unübersichtliche Engstelle entstanden. Insbesondere Nachts sind die dort inzwischen liegenden häßlichen Felsbrocken hochgefährlich, da schwer erkennbar. Wenn dadurch ein Fußgänger/Radler zuschaden kommt, empfehle ich dringend eine Schadensersatzklage gegen die Hausgemeinschaft.

--AnonymousCoward, 23-Mrz-2012 12:26

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