Entwicklung eines Parkleitsystems für Großveranstaltungen im Olympiagelände

Die Stadt München wird gebeten, die Entwicklung eines Parkleitsystems für Großveranstaltungen auf dem Olympiagelände zu überprüfen und einzuleiten. Dabei sind alle Parkmöglichkeiten sowohl fußläufig als auch mit U-Bahn-Anbindung) im Münchner Norden (Parkharfe, Allianz-Arena, P+R Kieferngarten, BMW-Parkhaus Dostlerstr., BMW-Haus,) und auch anderen Stadtbereichen (Aidenbachstr., Heimeranplatz, Messe Riem u.a) . in die Überlegung einzubeziehen.

Damit dieses Parkleitsystem erfolgreich ist und von den BesucherInnen der Veranstaltungen angenommen wird, sind einige Voraussetzungen zu erfüllen:

  • Der Kauf von Tickets beinhaltet die Fahrt mit der MVG
  • Die Parkgebühren müssen attraktiv sein
  • Die bisher vorhandene Beschilderung auf den Autobahnen zu den P+R Anlagen muss ergänzt werden: am Mittleren Ring, Frankfurter und allen weiteren großen Einfahrtsstraßen zum Olympiagelände *(Schleißheimer, Dachauer, Leopoldstr.)
  • KVR entwickelt entsprechende Auflagen für die Genehmigung von Großveranstaltungen

Begründung:
Die Vermarktung des Olympiageländes (Stadion, Hallen und Freigelände) für Veranstaltungen hat in den letzten Jahren drastisch zugenommen. So wichtig es ist, dieses Gelände nach Beendigung der „Fussballära“ am Leben zu erhalten, so groß sind die negativen Auswirkungen auf die umliegenden Stadtviertel und ihre Bewohner.

Für nächstes Jahr sind bereits über 170 Veranstaltungen im Olympiagelände angemeldet (ohne Tollwood). Dies entspricht zusammen mit 21/2 Wochen Tollwood einem Vierteljahr! Bei allen Großveranstaltungen werden die umliegend Viertel (Schwabing West, Ackermannbogen, die Wohnviertel rund um die Dachauerstr. mit parkenden Autos überschwemmt. Die Lärm- und Abgasbelastungen sind für die BewohnerInnen beträchtlich. Da zu erwarten ist, dass es zu einem weiteren Anstieg der Vermarktung des Olympiageländes kommen wird, ist mit weiterem Verkehrs- und Parkchaos zu rechnen. Besondern die Bewohner des Ackermannbogens und der Gegend rund um die Winzererstr. sind belastet. Bereits im Bebauungsplan für den Ackermannbogen wurde von der Referentin geäußert, dass „dringend Abhilfe“ geschaffen werden muss: „Die Verkehrsbelastungen bei Großveranstaltungen auf dem Olympiagelände durch den Parkplatz-Suchverkehr bedürfen bereits jetzt umgehend einer Lösung“…

Ein Parkleitsystem könnte – neben einigen flankierenden Maßnahmen im Nahbereich des Olympiageländes (die vom BA 4 parallel beantragt werden Details hierzu) – die Belastung in einigermaßen erträgliche Formen lenken.

Kontakt
Regina Bruder
Fraktion B90/Die Grünen

Zum Weiterlesen:

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