Ampelschaltungen an der Ackermannstraße #
4.11.2008Das Kreisverwaltungsreferat schildert nach einer Anfrage von Herrn Wagner-Franco die Ampelschaltungen an der Ackermannstraße. Diese ist einer Tagesbelastung von 23.000 Fahrzeugen Teil des Hauptstraßennetz in der Landeshauptstadt München. Der Übergang an der Elisabeth-Kohn-Straße wird dabei für den Schulweg aus dem Ackermannbogen wichtiger eingestuft als der am Spiridon-Louis-Ring. Aus diesem Grund wird an der Elisabeth-Kohn-Straße zwischen 07:00 und 08:00 Uhr ein Festzeitprogramm geschaltet. Hierbei erhalten der Übergang für Fußgänger und die Seitenstraße in festen Zeitabständen Grün. Von 09:00 - 14:00 Uhr wird an dieser Kreuzung ein Signalprogramm mit einer länge von 70 Sekunden geschaltet. Das beinhaltet eine kürzere Wartezeit für Fußgänger und auch für den Kfz.-Verkehr. Die Signalanlage am Spiridon-Louis-Ring dient dazu, den Olympipark sicher zu erreichen. Auch hier wird zwischen 09:00 und 14:00 Uhr ein kürzerer Programmumlauf geschaltet, um die Wartezeiten nicht zu lang werden zu lassen. Das KVR bewertes diese Schaltung an der Kreuzung Ackermannstraße als guten Kompromiss, der sowohl die Belange der Fußgänger, als auch die der "Grünen Welle" berücksichtigt.
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Kommentare:#
Sehr geehrte Damen und Herrn vom Kreisverwaltungsreferat,Ich benutze jeden Tag die Ampel an der Eliabeth-Kohn-Str wenn ich meine Kinder in die Schule bringe. Meine Meinung ist, dass 70 sec zu kurz sind damit Grundschüler die vierspurige Ackermannstraße überqueren können. Meist zeigt die Ampel schon rot bevor wir die andere Straßenseite erreicht haben. Mir scheint es, dass die Schaltung vor allem die Autofahrer bevorzugen soll.
Mfg
--Gast, 18-Jan-2009
Anmerkung: Der Text oben basiert teilweise aus der Pressemeldung des KVR. Etwas umständlich erklärt bedeutet das "Morgenprogramm" der Ampel: 70 sec Grün für die Autos auf der Ackermannstrasse, danach 20sec für die querenden Fußgänger/Schüler. Der Vorteil liegt deshalb wohl eher bei den Autofahrern!
--Michael, 21.Jan.2009
Die Bevorzugung der Autofahrer ist ja wohl auch Sinn der Sache! Oder kreuzt dort etwa die Straße einen Fußweg und nicht umgekehrt?
--DerHippie, 3.10.2009
Etwas sehr engstirnige Ansicht. Wenn man das ganze aus Sicht des Fußgängers oder des Fahrradfahrers betrachtet kommt man aber zu einer anderen Ansicht.
--Michael, 5.Okt.2009