Aktuelles#
Anstatt die Trambahn-Wendeschleife an der Ackermannstrasse zu erneuern und mit neuem Leben zu füllen, überlegt die MVG in ihren aktuellen Planungen eine neue Wendeschleife an der Lothstrasse zu bauen. Der Stadtrat steht diesen Planungen kritisch gegenüber, da befürchtet wird, das der Verkehr in der Dachauerstrasse behindert wird:
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Notwendig oder nicht? Ärger um Wende-Tram#
Kritik im Rathaus: MVG will in der Dachauer Straße die Tram drehen, denn es gibt große Pläne für das Areal von der Lothstraße bis zum Ring. Doch der Plan sorgt für mächtig Ärger.
- Der Plan wird im Stadtrat heftig kritisiert. Stadtbaurätin Elisabeth Merk ist skeptisch: Weil die Tram-Wende den Verkehr in der Dachauer Straße behindere. Auch FDP-Fraktionschef Michael Mattar (der dort wohnt) ist dagegen: „Dann wird die Dachauer Straße endgültig blockiert. Dann funktioniert am Stiglmaierplatz und an der Schwere-Reiter-Straße nichts mehr.“ CSU-Planungsexpertin Mechthilde Wittmann lehnt den Plan auch ab. „500 Meter weiter gibt es schon eine Wendeschleife.“ Die ist an der Schwere-Reiter-Straße, wo es in den Olympiapark geht. (Die Abendzeitung berichtete am 32.2010|http://www.abendzeitung.de/muenchen/rathaus/163572]
- Bürgerversammlung Schwabing-West lehnt Trambahnschleife in der Lothstraße ab und fordert die MVG auf den Betrieb mit verdichtetn Taktung durch eine neue Linie 22 bis zur Ackermannbogenschleife schon vor 2013 aufzunehmen. Die MVG sieht den Engpass in der Kreuzung am Leonrodplatz, der mit dem aktuellen Verkehr un den 4 Linien schon voll ausgelastet ist. Eine abbiegende Zusatzlinie verursache an der Stelle ein zu grße Belastung. >>>.
Aktuelles#
Trambahn der Linie 21 wenden jetzt häufiger an der Ackermannschleife, insbesondere bei "Problemen im Fahrplanablauf". Im Bild ein Zug der neusten Variobahn:
Gleisausbau der Tramlinie 20/21 für Olympia 2018?#
Die MVG plant die Wendeschleife an der Ackermannstrasse im Rahmen der Planungen für
Olympia 2018 zu modernisieren und mit neuen Gleisen und Weichen auszustatten. Für den Ausbau der Strecke der Line 20/21 sind im Rahmenplan für die Winterolympiade 20 Milionen Euro eingeplant. Es wird überlegt die Line 21 als Verstärkung nur bis zum Leonrodplatz fahren zu lassen und in der Ackermannschleife wenden zu lassen. Mit der neuen Endhaltestelle würde gelichzeitig der Ackermannbogen eine schnelle und Attraktive Anbindung an die Innenstadt bekommen.
Derzeit ist die Line 20/21 im Abschnitt zwischen Hauptbahnhof und Lothstraße, insbesondere während der Vorlesungszeiten der Fachhochschule stark belastet
Foto: tramgeschichten.de
Geschichte#
Die für die Olympischen Spiele gebaute Trambahn-Endschleife an der Schwere-Reiter-Straße wird anlässlich eines Fußball-Länderspiels am 26.05.1972 erstmals im Linienbetrieb von den Sonderlinien X und Y befahren. Es ist die größte Wendeanlage, die es bei der Münchner Tram jemals gab. Allerdings waren die 3 Sonderlinien dorthin nur schwach belegt - die Leute fuhren lieber mit der brandneuen U-Bahn, deren Bahnhof zudem wesentlich günstiger im Olympiagelände liegt. Nach den Olympischen Spielen wurde die Anlage nur mehr Unfall- / Baustellenbedingten Umleitungen benutzt, und firmiert dann als "Olympiapark Süd". 2004 wurde ein Teil der vorhanden Gleise gesperrt und die Oberleitungen teilweise demontiert.
Ausschnitt aus dem Trambahnnetz von 1972 (Quelle: tram-muenchen.de
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Überlastungsprobleme der Tram 20/21 nachhaltig und aufwandsarm lösen #
Stadtrat Dr. Georg Kronawitter (CSU) hat ein Konzept vorgestellt, wie die Überlastungsprobleme auf der Tram
20/21 zwischen Hauptbahnhof Nord und Lothstraße (Fachhochschule München) konstruktiv, nachhaltig und kostenbewusst gelöst werden können.
Hierbei sind u.a. folgende Lösungsansätze darzustellen:
- Einsatz längerer Trams auf der ganzen Länge
- Nutzung der vorhandenen „Olympia 1972“-Wendeschleife am Ackermann-Bogen und Einführung von entlastenden Kurzkursen zwischen Hbf und dieser Wendemöglichkeit
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