MartinO
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Beigetreten: 24.02 2008 14:03:00
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FDP hält Nachbarschaftstreffs am Ackermannbogen für "fragwürdig"
"Nachbarschaftstreffs stellen nicht unerhebliche Kostenbestandteile eines Wohngebiets dar und treiben die Kosten für den Wohnungsbau weiter in die Höhe“, meinte FDP-Fraktionsvorsitzender Dr. Michael Mattar.
"Die Nachbarschaftstreffs sind nicht nur eine fragwürdige Konkurrenz zu Genossenschaftseinrichtungen ähnlicher Art und Gastwirtschaften mit Nebenräumen", so die FDP.
Artikel Münchner Wochenanzeiger
http://www.wochenanzeiger-muenchen.de/redaktion/lokalredaktion-muenchen/politik/FDP+h%C3%A4lt+Nachbarschaftstreffs+f%C3%BCr+fragw%C3%BCrdig_40132.html
Artikel Hallo München(2.12.11)
http://www.hallo-muenchen.de/lokal_nachrichten/schwabing/1/1/-treffs-abschaffen-absurd-1322829434
FDP-Antrag(23.11.11)
Nachbarschaftstreffs auf dem Prüfstand Der Stadtrat möge beschließen: Dem Stadtrat wird eine Bilanz über die von der Landeshauptstadt München und ihren Wohnungsgesellschaften geschaffenen Nachbarschaftstreffs vorgelegt. Dargestellt werden: Investitionskosten, Betriebskosten, Personalkosten, Auslastung, Besucherquote etc. Anzahl und Orte der bestehenden und geplanten Nachbarschaftstreffs. Darüber hinaus erhält der Stadtrat einen Bericht über alle Ausgaben im Bereich Wohnen im Vierte (Investitionskosten, Betriebskosten, Personalkosten, Besucherquote etc.).
Begründung: In den letzten Jahren wurden in den größeren Neubaugebieten Räume für Nachbarschaftstreffs errichtet. Weitere Nachbarschaftstreffs sind in Planung. Diese Treffs werden für eine begrenzte Zeit mit hauptamtlichem Personal ausgestattet und sollen dann nach Übernahme durch die Nachbarschaft weiterlaufen. Umgewandelte Wohnungen, die als Nachbarschaftstreffs genutzt werden, stehen nicht für potentielle Mieter zur Verfügung. Nachbarschaftstreffs stellen nicht unerhebliche Kostenbestandteile eines Wohngebiets dar und treiben die Kosten für den Wohnungsbau weiter in die Höhe. Nachbarschaftstreffs der Stadt und ihrer Wohnungsgesellschaften stellen eine fragwürdige Konkurrenz zu Genossenschaftseinrichtungen ähnlicher Art und Gastwirtschaften mit Nebenräumen dar. Im Zentrum des Ackermannbogens soll beispielsweise ein Nachbarschaftstreff errichtet werden, obwohl in der unmittelbaren Umgebung ein Treffpunkt einer Genossenschaft und eine Gastwirtschaft mit Nebenräumen entstehen werden. Da diese Angebote nun bereits seit einigen Jahren zur Verfügung stehen, lohnt sich eine Bilanz. Besonders die Nutzung muss überprüft werden.
Gez. Dr. Michael Mattar (Fraktionsvorsitzender FDP-Fraktion im Münchner Stadtrat)
http://www.ackermannbogen.de/attach/MittwochsTreff/FDP-Antrag-NachbarschaftsTreff-111123.pdf
Meine Meinung: Absurd
Das Geld was die Stadt München hier investiert schafft einen mehrfachen Nutzen. Durch die Kooperation mit der Genossenschaft wagnis und anderen Baugemeinschaften und die Einbindung von zahlreichen Ehrenamtlichen im Quartier wurde ein Mehrwert geschaffen, der in keinem Verhältnis zu den Zuschüssen der Stadt mehr steht. 25.000 Teilnehmer bei 250 Veranstaltungen im Jahr im Ackermannbogen sprechen für sich. Die Kooperation mit dem Speisecafe Rigoletto funktioniert sehr gut. So können auch Leute einbezogen werden die sich einen häufigen Gaststättenbesuch nicht leisten können. Die Nachbarschaftsbörse war und ist ein wichtiger Bestandteil dafür, dass dieses Quartier weit über München hinaus als Muster-Neubauquartier gilt, gerade weil der soziale Zusammenhalt und das kulturelle Angebot hier größer ist, als in puren Bettenburgen.
Der Antrag der FDP zeigt wie weit diese kleine Partei vom Leben der Bürger entfernt ist, und Politik maximal über einzelne Haushaltsposten im Stadtrat macht. Genossenschafft, Nachbarschafttreffs und Gaststätten passen gut zusammen. Herr Matter sollte lieber einmal im Rigoletto vorbei kommen, anstatt die Stadtverwaltung mit solchen Arbeiten zu belasten, wie der Antwort auf solche Anträge. Die Wohnungskosten werden durch ganz andere Sachen zur Zeit getrieben als den sozialen Projekten.
F.D.P: Aus Fast Drei Prozent wird Projekt 1,8
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