| Autor |
Beitrag |
![[Post New]](/forum/templates/default/images/icon_minipost_new.gif) 19.07 2007 15:25:22
|
jensmuehlhaus
Hot Topic
Beigetreten: 19.07 2007 15:15:03
Beiträge: 2
Offline
|
Hallo Petra,
es würde wahrscheinlich Sinn machen, sich auf komplett korrekte Informationen zu einigen. Richtig ist, dass der mittlere Standort entweder ein geschlossenes Parkdeck oder (!) eine Tiefgarage bekommen hätte, soweit zumindest der Antrag des Planungsreferats und der SPD in der gestrigen Sitzung. Also keineswegs rein unterirdisch, sondern von den Möglichkeiten des Investors abhängig.
Wir haben im Vorfeld leider keine verbindliche Zusage eines Investors oder Betreibers bekommen, der uns eine Tiefgarage zugesagt hat. Wahrscheinlicher ist ein oberirdisches Parkdeck. Auch das ein Grund für die Entscheidung "Südstandort".
Hier alle Beschlüsse samt Anlagen:
http://www.ris-muenchen.de/RII/RII/ris_vorlagen_detail.jsp?risid=988433
Dort kann man eine Menge Wahrheiten und Behauptungen nachlesen.
Gerne in Ruhe können wir auch noch die Themen Verkehr innen und von außen sowie Lärmschutz, Wegelängen, Busanbindung, Wirtschaftlichkeit, Städtebau und Gestaltung der Plätze reden. Hier wurde viel Unwahres verbreitet.
Wie wärs mit einem Treffen aller Interessierten zum Austausch, auf Dauer ist das per Forum doch etwas Mühselig, oder?
Grüße
Jens Mühlhaus
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/default/images/icon_minipost_new.gif) 20.07 2007 14:00:59
|
82.135.11.74
Hot Topic
Beigetreten: 20.07 2007 13:52:57
Beiträge: 1
Offline
|
"ES WÜRDE ZUMINDEST SINN MACHEN SICH AUF DIE VOLLSTÄNDIGE WAHRHEIT ZU EINIGEN..."
"Die erforderlichen Stellplätze sollen über eine eigene Parkpalette bzw. Tiefgarage nachgewiesen werden. Im Falle einer Parkpalette soll diese aber in jedem Falle fest eingehaust sein. " (Aus der Vorlage des Planungsreferats). Eine fest eingehauste Parkpalette ist im Umgangsdeutsch ein Parkhaus, kein oberirdisches Parkdeck.
Matthias
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/default/images/icon_minipost_new.gif) 01.08 2007 16:14:26
|
Gerhard
Hot Topic
Beigetreten: 01.08 2007 07:39:49
Beiträge: 8
Offline
|
Hallo Petra und Matthias,
Es geht am Ende nicht um die Parkplätze, sondern darum, daß der Supermarkt 1500qm Verkaufsfläche haben soll.
Die Größe bedeutet:
1. es muß dafür ein Kerngebiet (MK) ausgewiesen werden.
2. er braucht einen gewissen Umsatz (4.000-5.000 Euro/qm, vgl. CIMA-Gutachten), damit er überleben kann.
Das Einzugsgebiet, das sich daraus ergibt (auch in der Mitte) sind über 15.000 Einwohner (s. CIMA: 4.800 Ackermannbogen, ca. 1.500 restl. Naheinzugsgebiet, ca. 10.000 darüber hinaus).
Seit dem Stadtratshearing ist also klar:
Es war ein Irrtum, anzunehmen, der Supermarkt sei vor allem für das Quartier und die externen Kunden seien vernachlässigbar:
Die externen Kunden werden kommen - ob es Parkplätze gibt oder nicht...
Hinzu kommt: Momentan ist das Quartier mit ca. 2,4 Bewohner pro Haushalt sehr dicht besiedelt. Wenn die vielen Kinder ausgezogen sind, und wir die mittlere Dichte von ca. 1,8 Bewohner pro Haushalt (2004) erreicht haben, sind es nur noch ca. 3.600 statt 4.800 Einwoher. Entsprechend wird der Binnenumsatz sinken und noch mehr externe Kunden nötig sein.
Alternativ könnte der Supermarkt natürlich auch dicht machen, wenn zu wenig Kunden kommen.
Da dort ein Kerngebiet ausgewiesen ist, dürfen dann auch genz andere Dinge einziehen (Baumarkt? Spielhalle? Discounter?).
Wir reden hier von der langfristigen Struktur des Viertels. Wo das Kerngebiet heute hingesetzt wird, wird es in 50 Jahren noch sein.
Daher ist der jetzt beschlossene Standort wesentlich zukunftsträchtiger, sicherer und damit für das Viertel der bessere.
Gruß,
Gerhard.
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/default/images/icon_minipost_new.gif) 01.08 2007 16:59:05
|
Matthias
Hot Topic
Beigetreten: 26.07 2007 12:28:03
Beiträge: 9
Offline
|
Hallo Gerhard,
"Es würde zumindest Sinn machen sich auf vollständig korrekte Informationen zu beziehen"
Zitiert aus eben jener CIMA-Studie: "Der Anteil der Fremdkunden außerhalb der Siedlung wäre (beim Zentralstandort) vergleichsweise gering. Mehr als zwei Drittel des Kundenaufkommens würde sich unserer Einschätzung nach aus dem Siedlungsbereich und den noch fußläufig erreichbaren Randbereichen rekrutieren. Das zeigen auch empirische Erhebungen an vergleichbaren Standorten. Die Fernwirkung des Standortes außerhalb der Siedlung ist sehr gering. Das absehbare Aufkommen an Pkw-Kunden wäre mit bis zu 350 pro Tag vergleichsweise gering...
Und zum anderen Standort:
"...Das Siedlungsgebiet selbst wird ...(vom Standort Schwere-Reiter Straße)... ohne Pkw allerdings nicht vollständig erreicht, da die maximale Entfernung der nördlichen Wohnanlagen bis 750 m beträgt. Die Stellplatzkapazitäten müssten bei (dieser) Variante 3 deutlich auf mindestens 100 aufgestockt werden. Die zu erwartende tägliche Pkw-Frequenz läge mit 500 bis 800 deutlich über den Varianten 1 und 2....(denen im Zentrum)?
Gruß Matthias
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/default/images/icon_minipost_new.gif) 02.08 2007 13:09:16
|
Gerhard
Hot Topic
Beigetreten: 01.08 2007 07:39:49
Beiträge: 8
Offline
|
Hallo Matthias,
Was hast Du für Probleme mit den Informationen, die ich verwende?
* Kerngebiet (MK) ist vorgesehen (s. alle gezeigten Pläne - nötig wg. Größe - sonst wäre keine Änderung des Flächennutzungsplans nötig)
* Mindestumsatz (s. CIMA, Tabelle S. 3, Zeile "Umsatzprognose"):
6,0-7,5 Mio. bei 1500qm sind 4.000-5000 EUR/qm Verkaufsfl.
* Einzugsgebiet ca. 15.000: s. CIMA Tabelle, Zeilen über Einzugsgebiete
* Einwohnerdichte: CIMA nimmt an 4800Einw./2000 Haushalte,
andere Zahlen sind z.B. ca. 5000/2100
--> momentan 2,4 Einw./Haushalt im Ackermannbogen
momentaner Durchschnitt in München (2004) 1,76
(Quelle z.B.: http://www.hannover.de/data/download/l/LageberichtStadtentwicklung2005.pdf
Seite 20, letzter Absatz)
--> Es ist zu erwarten, das der Ackermannbogen sich mittel- bis langfristig diesem (z.Zt. weiter sinkenden Wert) annähert (die Kinder ziehen aus, die Bewohnerstruktur "normalisiert" sich).
--> damit sinkt der Binnenumsatz des Vollsortimenters und der Anteil externer Kunden steigt (oder der Markt macht pleite...).
Zu Deinen Zitaten: die "vollständig korrekten Informationen" (also die Zahlen, die die CIMA hierzu angibt) hinter diesen Bewertungen sind:
Binnenumsatz:
65-75% (Zentrum) bzw. 40-50% (Süden). Hierbei ist zu beachten, daß z.B. die geplante Werkbundsiedlung nicht berücksichtigt ist ("Marktdaten 2007, Vollbelegung Quartier"), was im Süden aber mittelfristig von Bedeutung ist.
Wenn man die beiden Standorte vergleicht, ist daher natürlich der "Anteil der Fremdkunden ... (beim Zentralstandort) vergleichsweise gering..."
"Vergleichsweise gering" heißt aber nicht unbedingt "sehr gering" geschweige denn "gering genug".
Verkehr:
Im Stadtratshearing (28.3.07, ich war da) hat Herr Hering (Verkehrsplanung) von 2000 Autobewegungen durch den Vollsortimenter gesprochen, also 1000 Autos pro Tag - auch für den Zentralstandort. Das geht auch aus dem Verkehrsgutachten hervor.
Hier herrschen also offenbar geteilte Meinungen unter den Experten.
Auch muß man beim Vergleich der Standorte aufpassen, nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen: z.B. soll der Verkehr im Süden schon am Rand des Quartiers abgefangen werden (s. Beschlußtext), was im Zentrum nicht geht.
Die entscheidende Frage jedoch ist eine andere:
Ist ein Anteil externer Kunden von momentan bereits erwarteten 25-35% für den Zentralstandort verträglich?
Ist ein solch großer Markt und ein Kerngebiet (MK) im Zentrum für das Viertel verträglich?
Ich meine beidesmal: Nein.
Dieser Supermarkt wird seinen Umstatz brauchen und dafür auf externe Kunden angewiesen sein, und zwar in steigendem Maße (s.o. Bevölkerungsentwicklung). Wenn bereits heute 25-35% des Umsatzes von außen kommen, ist das kein lokaler Versorger mehr.
Ich kann hierin auch nicht den (oft versprochenen) Quartiersversorger mit breiten Gängen und niedrigen Regalen erkennen - niemand kann ihn uns garantieren und die Zahlen sprechen eine andere Sprache.
Wenn zudem das Funktionieren des Marktes - und damit das Funktionieren des Viertels - davon abhängt, daß die heutigen Berechnungen auch in Zukunft noch stimmen (und zwar über Jahrzehnte! "Wir werden alle mal alt"), muß ich doch auch das Risiko bewerten, daß es nicht funktioniert.
Außerdem muß ich das Risiko betrachten, daß der Betreiber etwas anderes tut, wechselt o.ä.
Beispiel: In Laim / Fürstenrieder Str. wurde vor langen Jahren ein Kerngebiet (MK) ausgewiesen um das Kaufhaus Beck anzusiedeln. Seit einiger Zeit ist Beck ausgezogen und jetzt möchte die Eigentümerin eine große Spielhalle dort unterbringen. Das ist in einem Kerngebiet zulässig! Da können die Anwohner gar nichts machen.
Diese Risiken sind mir zu hoch.
Zu hoch, weil es später keine Handhabe mehr gibt (s.o. Beispiel Laim), denn es sind unabänderliche Fakten geschaffen, u.a. ist ja dann ein Kerngebiet ausgewiesen und die Bebauung steht. Kurz: Die Struktur des Viertels ist festgelegt.
Was das heißt, kann man in unseren mittelalterlichen Städten erkennen: Oft sieht man heute noch auf dem Stadtplan, wo damals die Stadtmauer war.
Städtebauliche Strukturen leben sehr lange. Wenn man eine Struktur festlegen will, sind die heutigen Verhältnisse gar nicht das ausschlaggebende Argument, sondern die entstehende Struktur muß stimmen.
Daher muß ein tragfähiges Konzept für das Viertel vor allem robust sein, es muß langfristig, also auch unter veränderten Bedingungen funktionieren!
Ich glaube, mit der beschlossenen Struktur
(Text: http://www.ris-muenchen.de/RII/RII/DOK/SITZUNGSVORLAGE/1201283.doc S. 3)
haben wir ein tragfähiges Konzept und wir sollten in die Zukunft schauen und das Konzept so umsetzen, daß alle im Viertel zum Zuge kommen.
Es gibt z.B. die Verbindung von Steidle-Hochhaus (Gewerbe im EG) - Zentrale Mitte - Marktstraße (Gewerbe im EG), die noch einiges an Potential birgt.
Gruß,
Gerhard.
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/default/images/icon_minipost_new.gif) 03.08 2007 10:46:20
|
Matthias
Hot Topic
Beigetreten: 26.07 2007 12:28:03
Beiträge: 9
Offline
|
Hallo Gerhard,
nun zum letzten geantwortet:
1.) ist die prognostizierte Zahl von 2.000 (korrekt 2.100) Fahrten/Tag bezogen auf den Gesamtverkehr Elisabeth-Kohn-Straße bezogen, da auch Du ud Deine Nachbarn manchmal mit dem Auto unterwegs seid... Auf den Supermarkt entfallen davon durchschnittlich 200, maximal 350 Fahrzeuge, also 400 bis max. 700 Fahrten pro Tag, also ein relativ geringer Anteil.
2.) Du findest 25-30 % Gäste von außen (gemeint sind Autogäste) zu viel. Beachte aber, dass beim Standort Schwere-Reiter-Straße 36% der Bewohner des Ackermannbogens (siehe Marktpotential Naheinzugsbereich) nach außen müssen. Mit anderen Worten, beim Zentralstandort fahren 25-30% ins Wohngebiet Mitte hinein, beim Standort Schwere-Reiter-Straße mindestens 36% aus dem Wohngebiet Nord hinaus!
3.) Ist es extrem unseriös, damit zu argumentieren, was in 50 Jahren sein wird. Denn selbst in 20 Jahren wird sich die Struktur noch nicht wesentlich verändert haben (in unserem Haus gibt es allein dieses Jahr 6-8 Geburten!). In etwa 15 Jahren wird auch prognostiziert, dass Benzin unbezahlbar teuer ist. Wird dann der Standort Schwere-Reiter-Straße unwirtschaftlich?Derartige Spekulationen sind Panikmache. HEUTE ist der Standort Schwere-Reiter-Straße ökologisch und sozial unakzeptabel.
4.) Ist es ebenso eine Eurer typischen Halbinformationen vor der Werkbundsiedlung zu warnen. Denn zur Versorgung dieser Leute ist ein Einkaufszentrum am Leonrodplatz geplant. Aber darüber sprecht Ihr lieber nicht.
5.) Weiß ich nicht, worüber Ihr Euch eigentlich aufregt. Habt Ihr denn Eure Kaufverträge nicht ordentlich gelesen, bevor Ihr da eingezogen seid? Nach Auskunft der Planungsreferentin in der Stadtratssitzung vom 18.7.07 befindet sich dort bereits ein Hinweis auf den Supermarkt und das Kerngebiet. Erst ein "Schnäpperle" mit einem scheinbaren Mangel machen und dann gegen diesen "Mangel" auf die Barrikade gehen, das disqualifiziert sich selbst als wahrhaft "Truderinger Verhalten".
Die einzige Folge des zwar parlamentarisch aber nicht durch den Wähler legitimierten Erfolges (wären alle gewählten Abgeordneten anwesend gewesen, wäre das Ergebnis umgekehrt ausgefallen) vom 18.7. ist, dass sich die Bebauung des 4.Bauabschnittes jetzt wieder endlos in die Länge zieht. Denn es braucht einen neuen Bebauungsplan, Anhörungen, Einsprüche, Stadtrats-Entscheidungen... Ich bin gespannt, wie das ausgeht...
Matthias
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/default/images/icon_minipost_new.gif) 03.08 2007 13:34:32
|
82.135.79.222
Hot Topic
Beigetreten: 03.08 2007 11:37:39
Beiträge: 3
Offline
|
... und hätte mit mancher, hier vorgetragener Argumentation seine helle Freude gehabt.
Mal im Ernst: bis maximal 599 m Laufweg geht jedermann zuverlässig zu Fuß oder mit dem Rad einkaufen, ab 600 m steigt er gnadenlos ins Auto?
Die magischen 600 m und eine prozentuale Schätzung des Cima-Gutachtens sind die einzige Basis des, bis zum Überdruss strapazierten, Arguments für den Zentralstandort.
Ja und nochmals ja, bis zu knapp 300 m längere Strecken sind ein Nachteil, der manche Gruppen (ältere, eingeschränkt mobile) besonders trifft. Hier braucht es Lösungen und Hilfe (die allerdings bei unter 600 m Entfernung auch nicht gänzlich überflüssig wären).
Und alle anderen, die fallen bei Meter 601 tot um?
Wir gehen oder radeln mit mit 2 kleinen Kindern derzeit 810 m zu Drogerie und Rewe oder 890 m zum Basic - zur Hälfte durch Straßen mit Autoverkehr. Als unzumutbare Härte haben wir dies bislang nicht empfunden. Als wohltuend dagegen die geringe Verkehrsbelastung im Quartier. Die maximal etwa 880 m Laufweg vom NO zur Schweren-Reiter-Strasse führen über große Wiese und Stadtwald und verkehrsberuhigte Straßen.
280 Meter Weg - einfach 3 Minuten zu Fuß oder 1 Minute mit dem Rad - die jedweden städtebaulichen Unfug und das Kontakarieren des ursprünglichen Rahmenplanes rechtfertigen?
280 Meter, die es rechtfertigen, den Verkehr ins Zentrum des Quartiers zu ziehen, angrenzende Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen zu belasten und einen zentralen Schulweg zu gefährden?
280 Meter, die es Wert sind, die Gefahr einer Gewerbegebiets-Öde mitten im Quartier in Kauf zu nehmen, sollte der Vollsortimenter langfristig nicht funktionieren?
Kaum etwas dazu (wohnt man vielleicht weit genug weg vom möglichen Ort des Unbills?), stattdessen Angriffe und ein einziges Argument in jeder nur denkbaren Auslegung ...
Grüße
Markus
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/default/images/icon_minipost_new.gif) 04.08 2007 12:33:23
|
Matthias
Hot Topic
Beigetreten: 26.07 2007 12:28:03
Beiträge: 9
Offline
|
"Die magischen 600 m und eine prozentuale Schätzung des Cima-Gutachtens sind die einzige Basis des, bis zum Überdruss strapazierten, Arguments für den Zentralstandort."
Hallo Markus und alle, denen komplexe Zusammenhänge zu kompliziert sind:
1.) Ich selbst gehe viele Kilometer zu Fuß (was aber mit 10Liter Milch am Rücken = eine Wochenration, nicht nur lustig ist), ich fahre NIE selbst mit dem Auto. Dennoch gibt es sehr viele Leute im Viertel, denen das eben zu viel ist, und auch die haben wohl noch Rechte, oder...? Aber es ist wohl altmodisch, in der politischen Diskussion nicht NUR auf die unmittelbaren eigenen Interessen zu kucken.
2.) Habe ich stets ein zweites, sehr wesentliches Argument verwendet, was aber von den Gegnern des Zentralstandortes stets überlesen wird: Der Standort Schwere-Reiter-Straße produziert die zwei- bis dreifache Menge an Verkehr, er wird zu über 50% von Autokunden leben. Dieses ist in Zeiten des Klimawandels nun überhaupt nicht akzeptabel, wo es darum gehen muß, Autofahrer durch kurze Wege (!) vom Autoverkehr abzubringen und nicht neue Angebote zum Einkaufen mit dem Auto zu schaffen. Deshalb sage ich: Der Standort Schwere Reiter Straße ist ÖKOLOGISCH nicht akzeptabel, und genau daran wird er auch scheitern!
3.) Ging es, wenn ich mich recht entsinne, nicht darum, ein Versorgungsangebot für alle Bewohner des Ackermannbogens zu schaffen und nicht irgendein ökologisches Monstrum, das den Autofahrern aus Schwabing und Neuhausen neue Einkaufsmöglichkeiten schafft? Durch die St. Florians-Mentalität einiger Anwohner ("Oh heiliger St. Florian, behüt mein Haus, zünd andre an") wird nun 1/3 der Bewohner einfach mal so ausgegrenzt und dann noch verspottet: Lauft halt a bisserl mehr, das wird Euch schon nicht schaden!
Also: Ausgrenzung, ökologischer Wahnsinn, Abkehr von den ursprünglichen Zielen, das ist doch ein bischen mehr als "immer nur 600 Meter", oder?
Matthias
PS: Wenn Du mich mit Karl Valentin verglichen haben solltest, dann wäre mir dies eine große Ehre! Danke!
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/default/images/icon_minipost_new.gif) 05.08 2007 14:12:42
|
Gerhard
Hot Topic
Beigetreten: 01.08 2007 07:39:49
Beiträge: 8
Offline
|
Hallo, hallo,...
Könnten wir bitte zu einem freundlichen und sachlichen Ton zurückfinden?
Wir waren doch schon mal bei "sich auf vollständig korrekte Informationen zu beziehen".
Matthias, hierzu eine Bitte:
Könntest Du die Quelle für die von Dir genannten 2100 Autobewegungen / Tag in der Elisabeth-Kohn-Str. nennen, bzw. sagen, wie Du darauf kommst?
Aus dem offiziellen Schallgutachten bekomme ich immer eine viel höhere Zahl heraus (Variante Nord: 191,8 Kfz/h am Tag, 6,65 in der Nacht; mit Tag = 6-22 Uhr = 16 Stunden und Nacht = 8 Std. sind das 191,8 * 16 + 6,65 * 8 = 3122 Kfz/24h).
Quelle: Schallgutachten Möhler + Partner 2006, S. 12 (Tabelle) und S.16 (Tag/Nacht) von 24.
Die ca. 2000 Autobewegungen / Tag, die Herr Hering im Stadtrats-Hearing nannte, hatte er auf Anfrage explizit auf den Vollsortimenter bezogen.
Markus:
Ich glaube, Matthias hat in dem Punkt recht: Daß man den Verkehr im Ganzen betrachten muß (wobei ich glaube, daß Du das eigentlich auch so siehst).
Dann sollten wir aber nicht nur auf uns selbst, also den Ackermannbogen, schauen (oder auf Einzelfallbeispiele), sondern auf ganz Schwabing bzw. eigentlich ganz München.
Dazu ist es wesentlich, daß laut CIMA-Gutachten der Stadtbezirk 4 (und auch 9) unterversorgt ist (2003, also schon ohne Ackermannbogen). Sonst müßte der Markt ja nicht so groß sein oder wäre überflüssig.
Wenn das Umfeld ohne den Versorger aber unterversorgt ist, fahren die Menschen im Mittel zu weit zum Einkaufen.
Je verkehrsgünstiger der neue Versorger dann liegt, umso kürzer haben es die Kunden im Mittel, umso weniger Verkehr fließt also in Summe.
Es ergeben sich mehr Autofahrer am Südstandort, weil sie es im Mittel dorthin kürzer haben, oder sie sowieso die Schwere-Reiter-Str. entlangfahren (und es damit auch kürzer haben als wenn sie noch woanders hin fahren müssen).
Aber das ist doch gut und spricht für den Südstandort.
Gruß,
Gerhard.
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/default/images/icon_minipost_new.gif) 05.08 2007 16:18:24
|
Matthias
Hot Topic
Beigetreten: 26.07 2007 12:28:03
Beiträge: 9
Offline
|
Zunächst vorab:
Ich möchte niemandem zu nahe treten und auch niemanden persönlich angreifen. Sollte etwas so rüberkommen, täte mir das sehr leid.
Ich bin aber extrem darüber verärgert, wie von Seiten der Zentralstandortgegner alle Befürworter als Volltrottel behandelt wurden und nach wie vor nicht ernst genommen werden. Dabei erweisen sich leider praktisch alle Argumente gegen den Zentralstandort bei genauerem Hinsehen als nicht der Realität entsprechend. Wer auch immer diese Propaganda gestreut hat, jetzt wäre es an der Zeit, sich vielleicht auch mal mit der Realität zu beschäftigen und zuzugestehen, dass man in den meisten Punkten einer geschickten Propaganda aufgesessen ist.
In diesem Zusammenhang kommt es dann gar nicht gut, enn von dieser Seite "von immer nur einem Argument" gesprochen wird.
Also, nichts für ungut und weiter mit der Aufklärungsarbeit:
"Die komplette motorisierte Erschließung des Vollsortimentergrundstücks (Kunden-/ Lieferantenverkehr) einschließlich der nicht störenden Gewerbe-/ Wohnnutzung aus dem fünfstöckigen Gebäude sowie der des geplanten Vollsortimenters soll über die Elisabeth-Kohn-Strasse erfolgen. Die Anzahl der zu erwartenden Fahrten in diesem Bereich beträgt ca. 2.100 Fahrten/ 24 h. " Beschlußvorlage des Planungsreferats für die Ausschußsitzung am 8.11.2006. Die 2.100 Fahrten beziehen hier alle Fahrten (einschließlich der "nicht störenden Wohnnutzung")ein.
"Die Einzugsgebietsüberschneidungen (beim Standort Schwere-Reiter Straße) mit bestehenden Anbietern an der Schleißheimer Straße und perspektivisch am Leonrodplatz wären mit dieser Variante aufgrund der relativen Nähe und stärkeren Umsatzleistungen deutlich größer." (als beim Zentralstandort) aus der CIMA-Studie. Mit anderen Worten, es käme nicht zu einer eventuell notwendigen Ergänzung fehlender Einkaufsmöglichkeiten in Schwabing, sondern zu einer "Kanibalisierung", was vor allem die kleineren Geschäfte an der Schleißheimer Straße und am Leonrodplatz zu spüren bekämen. Dies ist ebenfalls nicht im Sinne einer ökologisch und sozial verantwortlichen Politik.
So long
Matthias
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/default/images/icon_minipost_new.gif) 05.08 2007 20:23:53
|
Gerhard
Hot Topic
Beigetreten: 01.08 2007 07:39:49
Beiträge: 8
Offline
|
Hallo Matthias,
Mir scheint, als ob jede Seite sich so ähnlich fühlt wie Du ("nicht ernst genommen", Opfer von "Propaganda" etc.), und jeder glaubt beweisen zu können, daß die Argumente des anderen falsch sind.
Z.B. stecke ich beim Verkehr mehr Vertrauen in das Originalgutachten für die Stadt (und an den Beitrag, den ich in der Sitzung mitbekommen habe), als in die Beschlußvorlage (und vermute dort z.B. einen Tippfehler).
Auch kann ich nicht verstehen, warum Du mein strukturelles Argument, daß wir das Kerngebiet für Jahrzehnte oder noch länger im Viertel einbauen und dort nicht mehr wegbekommen, einfach wegwischst ("Derartige Spekulationen sind Panikmache"). Das Thema ist ernst, wie man in Laim erkennt.
Mein Zahlenbeispiel mit der demographischen Entwicklung sollte genau deutlich machen, auf wie wackeligen Füßen alle diese Szenarien stehen, z.B. die Prognosen über Umsatz und Kundenherkunft. Selbst Betreiber und Betriebskonzept können sich auch mal ganz schnell ändern. Man könnte fast sagen: Das einzige von dem man relativ sicher ausgehen kann ist, daß sich all diese Zahlen verändern werden.
Ich finde einfach: Gerade weil alle mittel- / langfristigen Prognosen am Ende nur Spekulationen sein können, sollte man den Ort des Kerngebietes (der dann definitiv ist) nicht allein von diesen Zahlen abhängig machen. Der jetzt beschlossene Standort hingegen funktioniert m.E. unter vielen Randbedingungen.
Aber das Thema ist eigentlich sowieso gegessen. Sollten wir nicht lieber schauen, daß wir aus dem beschlossenen Konzept das Beste für das Viertel herausholen?
Gruß,
Gerhard.
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/default/images/icon_minipost_new.gif) 05.08 2007 21:12:22
|
82.135.79.222
Hot Topic
Beigetreten: 03.08 2007 11:37:39
Beiträge: 3
Offline
|
Hallo Matthias,
... wo es darum gehen muß, Autofahrer durch kurze Wege (!) vom Autoverkehr abzubringen und nicht neue Angebote zum Einkaufen mit dem Auto zu schaffen.
Das ist ein ehrenwertes Ziel, dass ich sofort mit unterschreibe. Dieser Markt zur Versogung des Quartiers hätte bei vernünftiger Dimensionierung wohl knapp 1000 qm Verkaufsfläche und 5-10 Stellplätze ("... nicht neue Angebote zum Einkaufen mit dem Auto zu schaffen). Genau dies haben wir vor mehr als 2 Jahren u.a. den Herren Meyer (Planungsref.), Dr. Klein etc. vorgeschlagen. Die Antworten: "Sozialromatik, ... zu wenig Parkplätze = kein Investor, ..."
Mit anderen Worten der Vollsortimenter mit 1500 qm und 50 Stellplätzen ist in diesem Sinne eine Mogelpackung! Das, was Du und auch wir uns wünschen würden, will die Politik nicht. Sie streicht stattdessen Ihr ursprüngliches, überdimensioniertes Konzept ein wenig grün an. Für 1500 qm und 50 Stellplätze muss man im Stadtgebiet ganz schön weit fahren (was machen dann ggf. auch tun). Jeder Stadtplaner wird nun bestätigen, dass Gewerbe mit einer derartigen Anzahl an Stellplätzen an den Rand eines Quartiers, direkt an die Verkehrswege situiert werden muss und nicht ins Zentrum eines Wohngebietes. Wenn der Markt, den wir gerne hätten also so nicht gebaut wird, dann sollte der andere, wesentlich größer dimensionierte, eben dort hin, wo jeder vernüftige Planer ihn ansiedeln würde.
Grüße
Markus
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/default/images/icon_minipost_new.gif) 06.08 2007 18:57:20
|
Matthias
Hot Topic
Beigetreten: 26.07 2007 12:28:03
Beiträge: 9
Offline
|
Hallo Markus:
" Der Standort des Vollsortimenters soll mit einer Größe von ca. 1.000 m2 Verkaufsfläche am nördlichen Rand des Stadtplatzes dem weiteren Verfahren zugrunde gelegt werden. Die verkehrliche Erschließung des Vollsortimentergrundstückes soll hierbei von der Elisabeth-Kohn-Straße erfolgen. Die Abwicklung der internen Verkehre soll durch eine Parkgarage mit fester Einhausung bzw. in einer Tiefgarage erfolgen (Lärmschutz). Die Zahl der Stellplätze soll auf der Grundlage des Stellplatzschlüssels von 1 : 30 festgelegt werden. " (Aus dem Änderungsantrag der SPD-Fraktion für die Vollversammlung vom 18.7.)
Die Zahl der Stellplätze ergibt sich aus der in München gültigen Stellplatzverordnung, im übrigen sind ein paar Stellplätze zuviel besser als nur ein auf Parkplatzsuche durchs Viertel irrendes Fahrzeug.
Für diesen Kompromissvorschlag, der von Herrn Dr. Klein vorbereitet worden war, gab es auch einen konkreten Investor. Die Planungsreferentin trug während der Sitzung auch mündlich vor, dass dieser selbst bei dieser Größe einen behindertengerechter Ausbau zugesagt hatte.
Leider hatten sich CSU, FDP, Grüne, ÖDP und Republikaner jedoch bereits fest auf eine Machtprobe zuungunsten von uns Bewohnern verschworen. Bei der CSU unter Federführung von Frau Schmucker, der FDP unter Führung von Frau Nef und den Reps verwundert das nicht, denn einerseits sind diese nicht gerade "autofeindlich", zum anderen ging es Ihnen auch um machttaktische Überlegungen (O-Ton aus der CSU: "Wir wollen doch auch mal gewinnen").
Dass sich aber die Grünen unter Anleitung von Jens Mühlhaus, der die Verhältnisse vor Ort als Anwohner kennt und ansonsten eher Verkehrsvermeidung propagiert und Frau von Walther von der ÖDP vor den machtpolitischen Karren der CSU spannen ließen und diese für den Stadtteil bestmögliche Lösung ablehnten, ist extrem ärgerlich. Diese völlig unverständliche kompromisslose Haltung brachte Jens Mühlhaus drei Befangenheitsanfragen im Stadtrat ein. Er hat sie mit geheimen Ehrenerklärungen zu entkräften versucht. Dennoch ist aufgrund der verbliebenen Fakten der Einwurf des Juristen Dr. Müller, es wäre eine Frage des politischen Anstandes gewesen, sich angesichts dieser noch vorhandenen Zweifel bei der Abstimmung der Stimme zu enthalten, mehr als berechtigt.
Also, letztendlich bleibt die Erkenntnis: Wenn politische Auseinandersetzungen mit Halbwahrheiten begonnen werden, bleiben am Ende die Bürger - und in diesem Fall auch die Umwelt - auf der Strecke. Denn dann spielt am Ende nur noch machtpolitisches Kalkül, politische Verbindungen und Verpflichtungen eine Rolle. Insofern gewinnt die Aussage von OB Ude, man solle doch erst fertigplanen, bevor erste Bürger einziehen, die mitreden wollen, eine neue Dimension: Damit erspart man diesen Bürgern nämlich zumindest, von den Politikern für ihre Spielchen mißbraucht zu werden.
Matthias
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/default/images/icon_minipost_new.gif) 06.08 2007 20:13:27
|
Matthias
Hot Topic
Beigetreten: 26.07 2007 12:28:03
Beiträge: 9
Offline
|
Hallo Gerhard,
zunächst halte ich es für äußerst gewagt, in Beschlußvorlagen der Referenten "Tipfehler" zu vermuten. Diese Vorlagen werden vielfach vorgeprüft und es würde die Referenten und Verwaltungsdirektoren ziemlich viel kosten, wenn ihnen hier "Tipfehler" in so bedeutenden Fragen nachgewiesen werden könnten.
Warum ich Dein Argument mit dem Kerngebiet wegwische, ist ganz simpel: Was in 20 Jahren passiert, weiß heute in der Tat niemand. Ich persönlich gehe davon aus, dass infolge der aufkommenden Energiekriese kleine dezentrale Versorgungseinrichtungen wieder an Bedeutung gewinnen werden. Aber dann haben wir eben kein Kerngebiet, wo diese errichtet werden können.
Ich komme also zu gegenteiligen Ergebnissen wie Du, gestehe aber ein, dass das genauso unbeweisbare Spekulation ist wie Deine These. Daß irgendwann einmal irgendwo etwas schiefgelaufen ist, kann nicht als Beleg dienen. Denn diesen Beweis - und auch Gegenbeweis - kann man wohl bei jedem Punkt antreten.
Es ist auch ein Irrtum. dass einmal vorhandene Strukturen unumstößlich sind. Zum Zeitpunkt unseres Einzuges war beispielsweise das Milgeo noch unumstößliches militärisches Gebiet mit bestehender Nutzung. Erst vor wenigen Wochen wurde diese Nutzung im Bebauungsplan geändert. Eine heute bestehende Struktur ist nicht bindend für 50 Jahre, schon gar nicht bei der heute üblichen Betonbauweise. Da sollte man auch die Kirche im Dorf lassen.
Aus diesem Grund plädiere ich dringend dafür, sich bei der Planung auf die nähere Gegenwart zu beziehen (10 Jahre). Hier sehe ich das Thema im Übrigen noch keineswegs als "gegessen". Es gibt noch keinen gültigen Bebauungsplan für den 4. Bauabschnitt. Das Genehmigungs- und Beschlußverfahren ist da noch für manche Überraschung gut!
Matthias
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/default/images/icon_minipost_new.gif) 07.08 2007 10:39:43
|
Gerhard
Hot Topic
Beigetreten: 01.08 2007 07:39:49
Beiträge: 8
Offline
|
Hallo Matthias,
1. Beschlußvorlage:
Bitte nicht ablenken: Wie erklärst Du Dir die Diskrepanz 3100 - 2100?
Fehler passieren - und Tippfehler (z.B. beim Diktat) sind so banal und häufig - es wäre eine plausible Erklärung.
2. Kerngebiet (1):
Milgeo ist ein gutes Beispiel:
Wie viele Jahrzehnte war es militärisches Sondergebiet? (Und wie lange steht es sogar schon leer, ohne daß sich etwas ändert?)
--> Strukturen sind eben doch langlebig.
Und: Haben die Anwohner eine Handhabe, wenn der Eigentümer keine Änderung will? Nein! Nicht einmal die Stadt! (vgl. Laim).
--> Änderungen sind nicht einplanbar, sondern Glückssache.
3. Logik ("Daß irgendwann einmal irgendwo etwas schiefgelaufen ist, kann nicht als Beleg dienen"):
Die klassische Widerlegung der Behauptung, daß etwas auf jeden Fall funktioniert, ist ein Gegenbeispiel. (Aussagenlogik)
4. Kerngebiet (2):
Wie oft denn noch???
Für "kleine dezentrale Versorgungseinrichtungen" braucht man kein Kerngebiet! (Quelle: BauNVO)
Beispiel: Die dezentralen Gewerbebereiche in den Erdgeschossen sind doch schon im Konzept "Marktstraße" (und im Steidle-Hochhaus, und im Rigoletto...) enthalten.
Immerhin widersprichst Du mir in einem Punkt nicht - vielleicht kommen wir ja doch irgendwann zu einer gemeinsamen Position:
Keiner kann sagen, ob der zentrale Standort in möglicherweise 10 oder 20 Jahren (ich meine eben: früher bzw. sofort) überhaupt noch funktioniert.
Gruß,
Gerhard.
|
|
|
 |
|
|
|
|