Stadtbus 154 kommt im Dezember  XML
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Gast



Heute morgen musste ich mit Gepäck zur Arbeit. Der Bus um 5:35 Uhr fuhr gar nicht, um 5:43 Uhr kam er 3 Minuten später...
Ich sah, wie er oben in die Deidesheimer Str. einbiegt und mit überhöhter Geschwindigkeit (sicherlich nicht nur 30 km/h!!!) bis zur Saarstr. fuhr, wo ich als einziger Fahrgast mitfuhr.
Das Fahrverhalten (> 30 km/h) blieb auf der weiteren Strecke auch über Winzererstr.
Am Samstagmorgen habe ich erlebt, dass der Bus, obwohl er schneller hätte fahren können, trotz Verspätung noch "getrödelt" hat.
Insgesammt habe ich den Eindruck, die MVG will die Fahrgäste hier eher vergraulen als gewinnen!!!
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Hot Topic

Beigetreten: 22.07 2007 21:18:57
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OB Ude trifft den Nagel auf den Kopf : " Die Bewohner des Ackermannbogens haben eine bemerkenswerte Anspruchskultur entwickelt" ( Originalzitat )
Kein einziger Beitrag ohne Nörgelei!
Die Bewohner im Nordosten des Viertels sollen doch froh sein, daß sie überhaupt einen Bus bekommen, wenn sie schon nicht einmal zu Fuß einkaufen dürfen, wenn es nach den Grünen und Teilen der CSU geht!
So schlecht ist der Bus nun wirklich nicht!

Gast



Ist Jemandem bekannt, ob auch nach 2010 die Haltestelle Ackermannbogen (kein festes Haltestellenschild) und v. a. Saarstrasse (fest verankertes Haltestellenschild) bleiben wird?
Gast



Hallo,

im Moment ist noch alles offen. Es werden verschiedene Optionen diskutiert:

* Der ursprüngliche Plan war und ist immer noch, den 154er von der Schweren-Reiter-Straße zum neuen Stadtplatz zu verlängern und dann über die Elisabeth Kohn-Straße wieder ausfahren und Richtung Nordbad zurückfahren zu lassen. In diesem Fall entfallen sowohl die Haltestelle "Am Ackermannbogen" als auch "Saarstraße".

* Mein Antrag, der zur Zeit überprüft wird, lautet, den Ring sozusagen "aufzuklappen" und den Bus von der Haltestelle "Am Ackermannbogen" zum Scheidplatz zu verlängern, dann aber alles im Zweirichtungsverkehr
zu bedienen. Auch in diesem Fall entfällt die Haltestelle "Saarstraße".

* Die dritte zur Zeit diskutierte Variante ist, den 54er in einer Richtung eine Schlaufe von der Schweren Reiter Straße aus zum Stadtplatz fahren zu lassen. Da entfallen dann "Am Ackermannbogen", "Saarstaße" und evtl auch "Elisabeth-Kohn-Straße".

* und natürlich kann noch alles ganz anders kommen.

Die Haltestelle "Saarstraße" wird aber wohl bei einer endgültigen Lösung nicht mehr dabei sein, bei der Haltestelle "Am Ackermannbogen" gibt es zur Zeit wenigstens noch die "Scheidplatzoption".

Viele Grüße

Matthias
Gast




Hallo Matthias,

wir finden es gut, dass der Bus auch hier an der Saarstrasse hält. Hier stehen immer einige Leute und warten auf den nächsten Bus. Wäre echt schade, wenn, wie in allen Deinen Vorschlägen, die Station Saarstrasse wegfallen würde. Könnte der Bus in Deinem Plan nicht immer auch einen Schlenker durch die Saarstr machen und dann weiter über die Herzogstr Richtung Scheidplatz fahren?

Gruß
Gast



Hallo,

nur einer dieser Vorschläge - die Scheidplatzvariante - ist meiner. Und auch der wird nur sehr schwer zu verwirklichen sein, weil er wegen der Länge der Fahrstrecke schwer zu finanzieren sein wird. Ich denke aber, dass wir im Norden umbedingt eine Haltestelle brauchen und dass die verbindung zum Scheidplatz die Akzeptanz erhöhen würde - dies ist auch das Hauptargument!

Sollte mein Vorschlag erfolgsversprechend sein, kann ich gerne versuchen, die Saarstraße noch mal ins Spiel zu bringen. Ich habe aber die Befürchtung, dass das nicht akzeptiert wird, weil der Umweg zum einen wieder teurer wird (mehr Strecke bedeutet mehr Fahrzeit, damit mehr Busse...) und auch die Akzeptanz bei den anderen Fahrgästen durch die längere Fahrzeit herabsetzt.

Aber versuchen kann man es ja mal. Zunächst aber gilt es wenigstens die Haltestelle "Am Ackermannbogen" abzusichern.

Viele Grüße

Matthias
Gast



Hallo Matthias,

ich bin für die ?Aufklapp-Variante?, um mit dem Bus auch zügig am Abend nach Hause zu kommen.

Außerdem ist die Ecke Deidesheimer Str./Saarstr. und Saarstr./Winzererstr. viel zu schmal für einen langen abbiegenden Bus. Es kommt immer wieder zu heiklen Situationen an diesen beiden Ecken v. a. mit den Radlern. Gestern Abend hatte ein Busfahrer beim Abbiegen in die Winzerestr. und "Ausholen" einen Radfahrer (mit Licht!), der von der Winzererstr. in die Saarstr. einbiegen wollte, beinahe vom Rad geholt.

Die Anzahl der Fahrgäste an der Haltestelle Saarstr. ist nach meinen Beobachtungen eher bescheiden. Manche schauen auf den Plan und gehen dann doch Richtung Schleißheimerstr.; für mich ist die Haltestelle ideal nah. Wenn sie wieder wegkommt, dann geh ich halt doch wieder zur Herzogstr. wie bisher.

Obwohl ich vermute, dass die Haltestelle bleibt, denn warum wurde beim Aufbauen des Haltestellenschildes so aufwendig (Kabelverlegung?!) der Boden aufgegraben und nicht ein flexibles Haltestellenschild wie am Ackermannbogen aufgestellt?

Ach ja, gerade erhielt die Haltestelle Saarstr. von der MVG einen neuen (zurechtgebogenen) Papierkorb.

Viele Grüße
Franz
MartinO

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Beigetreten: 24.02 2008 14:03:00
Beiträge: 103
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Tatsächlich ist Moment die Saarstraße die am häufigst genutzte Haltestelle zum Einsteigen.
Wer zum Ackermannbogen will hat nur den Vorteil wenn er im Norden und Westen wohnt.
Wer in die Stadt will freut sich wenn der im Südosten in der Saarstraße einsteigen kann.
Die aktuelle Streckenführung bis zur Schelling-Straße ist jedoch eher eine Zick-Zack-Kurs, nicht nur wegen der Baustelle. Die Schleife rund um das Stadtarchiv ist auch nicht schön. Wenn die Nordbad-Haltestelle der Tram 12 und vom Bus 53 in westliche Richtung auf die andere Seite der Kreuzung gelegt würde, könnte der Bus 154 auch in der Winzerer einfach geradeausfahren und die Leute könnten dort auch noch einfach umsteigen. (geschätzte 2 Minuten gespart).

Die Buslinie(n) sollte auf jeden Fall auch bezüglich der Schulwege diskutiert werden. Die geplanten Hauptschule und auch der Weg zu den Gymnasien Richtung Scheidtplatz sollten eine wichtige Rolle Spielen. Das Krankenhaus, die U2 und U3 sind am Scheidtplatz auch wichtige Ziele.
Umgekehrt ist der Olympiapark-Süd bei schönen Wetter oder zum Tollwood oder Lilalu nicht nur ein Thema für Anwohner.

Eine ähnliche Variante ist die Verlängerung der Linie 144 von Osten her über den Scheidplatz hinaus zum Ackermannbogen und zum Olympiapark-Süd. Im Moment fährt der Bus ja schon fast die Strecke, weil die neue Tram 23 gebaut wird. Die MVG hat zwar schon einmal eine bei einer Bedarfsanalyse festgestellt, dass dafür kein Bedarf sei, aber da waren wir noch nicht hier und der Olympiapark sollte auch nicht so intensiv genuzt werden...
Gast



Gerade eben zeigt sich, die Ecke Saarstr. / Deidesheimerstr. ist eigentlich zu eng. Kaum ragt ein LKW auf dem Fußweg stehend beim Entladen vor der Saarstrasse 7 einen knappen Meter in die Strasse, schon kommt der Bus nicht mehr um die Kurve. - Mittlerweile ist der LKW-Fahrer wieder aufgetaucht, die Fahrt kann mit kleiner Verspätung weitergehen. Der nächste Bus kurz darauf hinterher.
Gast



Hallo Nachbarn,

Ich hab letzte Woche den Selbstversuch mit dem neuen Ackermannbogen-Bus gewagt. Zugegeben der heftige Regen am Morgen war auch ein Grund dafür, dass ich mein Fahrrad in der Garage stehen hab lassen und nicht wie üblich zur U-Bahnstation am Hohenzollernplatz geradelt bin. An der Saarstrasse warten auch schon einige Mitreisende, die sich unter das Dach des Praxizentrums Saarstrasse vor dem Regen in Sicherheit gebracht hatten. Insgesamt war der Bus ab Saarstrasse dann mit 9 Passagieren und 2 Kinderwagen dann doch ganz gut gefüllt. Bis zur Haltestelle Josephsplatz war der Bus dann mit 16 Fahrgäste , 3 Kinderwägen und einige nicht mitgezählten Kindern unterwegs. Finde ich für eine Fahrt um kurz nach 8 Uhr ein gute Auslastung.

Zugegeben das Umkurven des Stadtarchivs und die Schlenker über die Lothstrasse brauchen seine Zeit. Der Bus ist deshalb nicht für alle die es super-eilig haben und für die Morgens jede Minute zählt. Für alle anderen aber eine wirklich tolle Sache!

Ich jedenfalls würde den Bus missen, wenn es ihn nicht geben würde oder wenn es die Haltestelle in der Saarstrasse nicht mehr geben würde.

Ein neuer Bus-Fan

PS: Ich hab gehört das im BA einige Anwohner der Deidesheimer Strasse über die Lärmbelästigung durch den Bus beschwert haben. Hallo Leute: Wir wohnen in der Großstadt und nicht auf dem Land! Also echt!
Gast



Zur Diskussion um den Bus 154 möchte ich mit nachfolgendem Schreiben an die MVG beitragen. Die MVG hat mittlerweile geantwortet. Dort wird eine Lösung erst im Zusammenhang mit dem vierten Bauabschnitt verfolgt.

Die "Aufklapp-Lösung" von Matthias könnte man demgegenüber gleich umsetzen. Sie schafft eine attraktive Anbindung an zwei U-Bahnlinien und die Tram 27. Die Umsteigbeziehungen und Fahrtzeiten zum Marienplatz sind deutlich besser als heute. Wir unterstützen den Vorschlag daher nachhaltig.

Schreiben vom 16.3.2008 an die MVG

Sehr geehrter Herr König,

ich wende mich direkt an Sie, weil ich bisher mit meinem Anliegen telefonisch nicht recht durchgedrungen bin und von einer Stelle zur anderen verwiesen wurde.

Es geht mir um die Linienführung des Bus 154 durch den Deidesheimer Anger und die Saar-straße.

Von verschiedener Seite wird derzeit die Linienführung kritisiert. Hier im Viertel sind sich alle einig, dass die Endhaltestelle im Ackermannbogen falsch liegt, weil der Anschluss zur Schleißheimer Straße mit der Linie 27 oder der U 2 nicht erreicht wird und eigentlich nie-mand zu dieser neuen Endstation will. Das führt dazu, dass der Bus dieses letzte Stück durch den Ackermannbogen zur Endstation ganz überwiegend leer zurücklegt. Die Überle-gungen den Bus weiterzuführen und ihn am Petuelring (U2 und Tram 27 und Busanschlüs-se) oder am Scheidplatz (Tram12, U 2 und U 3) enden zu lassen, sollten aus meiner Sicht weiterverfolgt werden.

Mir geht es dabei vorrangig aber um einen anderen Aspekt: Ich halte die Linienführung durch den Deidesheimer Anger aus Lärmschutzgründen für ziemlich rücksichtslos und eigentlich nicht zumutbar. Der Deidesheimer Anger ist von beiden Seiten her dicht mit Wohnungsbau belegt (westlich die neue Wohnbebauung am Ackermannbogen, wo ich wohne, östlich noch stärker betroffen der genossenschaftliche Wohnungsbau am Deidesheimer Anger).

Vor allem in der Nacht ergeben sich in den vielen zum Anger hin gelegenen Wohn- und Schlafräumen wirklich unerträgliche Belastungen, die mit der verkehrsarmen Konzeption der neuen Siedlung genau vermieden werden sollten. Der Bus durch den Deidesheimer Anger erzeugt nächtliche Lärmspitzen, die nicht zumutbar sind.

Aus meiner Sicht liegt das vor allem daran, dass die Blockrandbebauung den Lärm direkt zurückreflektiert. Und es liegt an dem schlechten Straßenbelag im Deidesheimer Anger, der mit einem uralten Kopfsteinpflaster mit Schlaglöchern und Unebenheiten gesegnet ist. Ich denke, dass Ihnen auch aus der dortigen Bestandbebauung Beschwerden vorliegen. Unsere Siedlung ist von der dortigen Bebauung bewusst abgerückt und mit einer eigenen Erschlie-ßungsstraße ausgestattet worden, um dort neue Verkehrsbelastungen zu vermeiden. Jetzt leben diese Wohnungen direkt vor einer neuen Durchgangsstraße. Ich bitte die MVG und Stadtverwaltung sich ein Bild von der nächtlichen Lärmentfaltung der Buslinie im Deideshei-mer Anger zu machen.

Besonders ärgerlich empfinde ich dabei, dass der Bus in diesem Bereich nachts meistens völlig leer ist und erst am Nordbad wieder Kunden findet. Die Haltestelle in der Saarstraße ist ziemlich schwach frequentiert. Für die östlichen Bauabschnitte des Ackermannbogens liegt der Weg zur Linie 27 in der Schleißheimer Straße so nah, dass der 154 kein wirklich attrakti-ves Angebot ist. Für die anderen Bauabschnitte im Westen des Ackermannbogens ist der Bus ebenfalls kein Angebot, weil er zunächst Zwangspause/Endstation an einem völlig unatt-raktiven Punkt im Norden der Siedlung macht.

Was ich mir wünsche wäre, dass unsere Belange bei der aus wohl ohnehin notwendigen Neukonzeptionierung der Buslinie berücksichtigt werden. Ich darf Sie bitten, mir ein Rücksig-nal zu geben, ob wir auf eine Verbesserung der Situation hoffen dürfen.

Dem Bezirksausschuss 4 und dem Forum Schwabing sowie dem Referat für Gesundheit und Umwelt habe ich einen Abdruck dieses Schreibens gegeben.

Mit freundlichen Grüßen
Birgit Groß

Gast



Bin heute Abend gegen 18.30 von der U6/U3 Haltestelle LMU zurück gefahren. Eigentlich ganz OK da die Schellingstr. nach Abschluss der Bauarbeiten ganz zügig durchfahren wird (im Gegensatz zur Münchner Freiheit/Hohenzollernstr. mit dem 54er Bus am Abend).

Einzige ärgerliche Ausnahme ist das Eck am Stadtarchiv. V.a. zwischen Görresstr. und Nordbad steigen eigentlich nur selten Leute ein und aus.

Eine Anregung:
Eine wirklich gute Streckenführung wäre direkt über die Infanteriestr. zum Ackermannbogen. Dort sind auch viele Büros/Ämter und zudem ein neues Wohnegebiet geplant (Ex-Werbundsiedlung) was zu höherer Auslastung führen könnte. Die dann sehr kurze Fahrzeit zur u2 (ca. 5 Minuten) bzw. u3/u6 könnte zudem auch neue Bewohner am südwestlichen Ende des Ackermannbogens ansprechen.
Selbst die Umstiegsmöglichkeit zur Tram/Bus 54 bliebe erhalten bzw. sogar auch günstiger, da vom Bus schneller erreicht.
Gast



ich denke, dass der zuletzt im Ackermannbogen.de aufgeführte Vorschlag einer Schnelltrasse derrichtige Ansatz ist. Die Endhaltestelle am Deidesheimer Anger ist doch wirklich keine Lösung.

Gruß
Christine Groß
Gast



Wir unterstützen den wirklich sinnvollen Vorschlag der Streckenführung vom Scheidplatz (U 3) über Ackermannbogen durch die Infanteriestr. zum Josefsplatz. Hoffentlich klappt das!!
Gruss Anna und Heribert Riedhammer
Gast



Wir haben auch festgestellt, daß eine Fahrt mit dem Bus 154 zum HB zur Geduldsprobe werden kann.

Ihren Vorschlag zur neuen Trassenführung zu den U-Bahn-Haltestellen, insbesondere zum Scheidplatz, halten wir für sehr sinnvoll.

Mit Dank für Ihre Mühen und freundlichen Grüßen

H. u. W. Spahl
 
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