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![[Post New]](/forum/templates/default/images/icon_minipost_new.gif) 10.04 2008 16:55:02
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Gast
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Die Pfennigparade wird ihr neues Wohnprojekt "50plus" jetzt doch nicht im vierten Bauabschnitt des Ackermannbogen verwirklichen sondern am Scheidplatz. In der letzten Bezirksausschusssitzung befürchtete die Grünen-Fraktionsvorsitzende Gesa Tiedemann, dass stattdessen nun "noch mehr so kleine Karnickelhäuser" am Ackermannbogen gebaut werden. (SZ, 10.04.2008, Seite N2).
Die Entscheidung der Pfennigparade ist nicht überraschend. Nach der Verdrängung des Supermarktes an den Rand ist praktisch der alte geplante Stadtplatz gestorben. Damit hätte dem Haus jegliche Infrastrukturanbindung gefehlt - ganz zu Schweigen von den zu erwartenden Anwohnerprotesten bei den An- und Abfahrten der gehandicapten Mitbürger. Tatsächlich bricht damit aber nun ein weiteres Stück geplante Infrastruktur im Viertel weg - das Quartier droht zur reinen Schlafstadt zu verkommen.
Ich halte es für unumgänglich, die bisherigen Planungen noch einmal zu überdenken. Unser Quartier braucht eine urbane Mitte mit zentralen Versorgungseinrichtungen (kleine Geschäfte, Postamt, aber auch Supermarkt), Kneipe(n), Büros und andere Arbeitsplätze aber auch Serviceeinrichtungen vor allem für Alte und Jugendliche aber auch für andere sozial Benachteiligte. Unser Quartier braucht einen zentralen Stadtplatz, der nun völlig zu verschwinden droht.
Ich bin gespannt auf Eure Meinungen.
Matthias
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![[Post New]](/forum/templates/default/images/icon_minipost_new.gif) 11.04 2008 14:17:14
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Gast
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Der Grund für die Entscheidung der Pfennigparade am Standort Scheidplatz zu bauen liegt wohl vor allem in der Nähe des neuen Standorts zum Haupthaus am Petuelpark. Nicht unerheblich dürfte wohl auch sein, das die Stadt München der Pfennigparade am Scheidplatz preislich sehr viel weiter entgegen kommen konnte.
Soviel ich weiß soll der neue Stadtplatz auf jeden Fall kommen, halt nur etwas weiter südlich.
Gruss Jossi
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